Are you gonna do something, or are you just gonna stand there and bleed?
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Ich gehe schwer davon aus, dass M. Bison sich immer noch köstlich über meine Dummheit amüsiert, obwohl die Xbox längst ausgeschaltet ist. Vermutlich hat er mir noch vor dem Download der Demo zugerufen: “Lad du mal brav den HD Remix herunter. Wirst schon sehen was du davon hast!” Hätte ich ihn nur gehört, dann müsste ich sein Gespött nicht über mich ergehen lassen.
Wie immer bei einem neuen Arcade Titel, musste auch bei Super Street Fighter 2 Turbo HD Remix zuerst die Demo herhalten. Schließlich will man sich ja persönlich von der Qualität überzeugen. “So 1, 2 kurze Fights werden in der Demo schon machbar sein”, habe ich noch während des Downloads gedacht.
Es dauerte nicht lange, musste ich auch schon die ersten Lacher von M. Bison einstecken, da ich vergeblich versucht habe den Singleplayer Modus auszuwählen. Der Singleplayer kann in der Demo nicht ausgewählt werden. Komische Sache, aber dann muss halt der Multiplayer mich überzeugen. Schließlich war ich im Untermenü und durfte nur eine Auswahl treffen: Local Multiplayer. Kein Xbox Live. “Gut, dann ist das bestimmt CPU gegen mich”, schoss mir durch den Kopf. Kaum ausgewählt, war das Lachen so extrem laut, dass ich erst nicht realisiert habe, was genau abgeht. Doch nach wenigen Sekunden war die Sache klar:
Die Demo von Super Street Fighter 2 Turbo HD Remix kann man nur lokal mit einem weiteren menschlichen Mitspieler spielen.

Capcom, habt ihr den Arsch offen?
Und ich dachte das hier ist schon schlimm.

Bildquelle: flickr.com/photos/nookly
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Lieber Christian,

da du mit der Steuerung des echten Mirror’s Edge nicht zurecht kommst, möchte ich dir hiermit eine Alternative vorstellen: Das Mirror’s Edge 2D Flash Game. Da rollt sich Faith sogar automatisch ab, wenn du von einem hohen Sprung auf dem Boden landest. Bevor du dich noch mehr blamierst und erbärmlich zu Grunde gehst, sollte dir dieser 2D Ausflug eine Reise wert sein.

Gruß,

dein Blogkollege, der übrigens nicht an deinen Fähigkeiten zweifelt,
MasteRehm

via Joystiq
Bildquelle: bornegames.com
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Auf mir wird immer herumgetrampelt. Das muss man sich mal vorstellen, ich werde sogar als Sprungbrett für die nächst höhere Ebene missbraucht. Dabei schaue ich doch immer so grimmig, dass es mich jedes Mal auf das Neue verwundert, wieso sich das die Leute überhaupt trauen. Verdammt, hätte ich doch nur ein paar Arme, dann würden die sich alle mal umgucken!

Also, wer bin ich?

Ein Goomba aus Super Mario Bros – gelöst von PlayStar

Bildquelle: flickr.com/photos/24293932@N00/2470405452/

Unsere Kollegen aus Amerika haben bei Serien immer einen entscheidenden Vorteil: Sie sind die Ersten. Wir müssen immer warten, bis die Rechte von den Privatsendern gekauft und das Ganze auch noch schön vertont wurde. Dabei sollte doch auch der Rest der Welt, welcher der englischen Sprache mächtig ist, in den Genuss der aktuellen Folgen kommen.

Leider ist die Antwort meist eine illegale: Filesharing. Via Bittorrent und Co. sind die aktuellen Folgen der Lieblingsserie schon ein Tag nach Ausstrahlung auf dem eigenen PC. Wer sich also auf legalem Boden bewegen möchte, hat in Europa ziemlich schlechte Karten. Eine Möglichkeit wäre z.B., dass ein Freund der sich in den USA aufhält, die Sendung aufzeichnet und einem diese zur Verfügung stellt. Doch wer macht das schon?

Hulu, eine Video-On-Demand- bzw. Streaming-Plattform, ist die Lösung. Serien, wie z.B. Heroes oder Prison Break, aber auch Filme, werden nach ihrer Ausstrahlung im USA TV auf hulu zur Verfügung gestellt. Ermöglicht wird das aus dem breiten Angebot von über 100 Providern, wie FOX, NBC, Universal usw. Die ganzen Videos kommen im Flash Format daher, wie auch bei YouTube und ähnlichen Vertretern. Seit ungefähr Anfang des Jahres wurde von Adobe der H.264 Codec in den Flash Player integriert. Dieser ermöglicht HD Inhalte bei Flash Videos. Gerade hulu profitiert davon, da die Videos auf dem kompletten Bildschirm immer noch verdammt gut aussehen, was bei der einfachen SD Auflösung nicht unbedingt der Fall ist.

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Der typische Haken an der Sache greift natürlich auch hier. Hulu ist nur für Bewohner der USA. Alle anderen bekommen den obigen Text angezeigt. Hulu erkennt die “non-USA IP Adresse” und weigert sich das Video anzuzeigen. Doch das Internet wäre nicht das Internet, wenn es dafür keine Lösung parat hätte.

Ein bekannter und langjähriger Trick, ist die Benutzung eines USA-Proxy Servers. Die IP Adresse wird “amerikanisiert” und somit glaubt hulu das man aus der USA heraus die Plattform benutzen möchte. Kostenlose USA-Proxys verringern aber dermaßen die Bandbreite, dass hulu nicht genutzt werden kann.
Die momentan beste Lösung bietet das Freeware Programm Hotspot Shield. Es baut zwischen dem eigenen PC und einem AnchorFree (Entwickler von Hotspot Shield) Server in den USA ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) auf. Somit erhält der eigene PC eine amerikanische IP Adresse und kann ohne Probleme das Programm von hulu abrufen. Hotspot Shield bringt in Verbindung mit hulu aber auch zwei Nachteile mit:
Zum einen ist der VPN-Tunnel zwar verschlüsselt, aber die Anfragen des eigenen PCs laufen über die Server von AnchorFree. Dies bedeutet, dass man entweder dem Unternehmen ein großes Vertrauen entgegen bringt oder sich vollständig auf hulu konzentriert. Ist man gewollt letzteres durchzuziehen, relativiert sich der Nachteil.
Zum anderen wird auch hier die Bandbreite beschränkt. Sie liegt ungefähr auf DSL 1000 Niveau. Alle Videos können ohne Probleme und nur mit gelegentlichen Rucklern angeschaut werden. Möchte man allerdings die bessere HD Qualität genießen, reichen die 1.000 kbits/s nicht aus. Da Hulu nicht das komplette Video lädt, wie z.B. YouTube, reicht der Puffer mit dieser niedrigen Bandbreite nicht aus und das Video gerät spätestens nach 2 Minuten ins stocken.

Nach dem Motto “besser als nix” bietet die Hotspot Lösung immer noch den besten Ansatz. Zwar ist es irgendwo schade, dass man nicht seine Lieblingsserie in HD anschauen kann, doch für den kurzen Seriengenuss zwischendurch, reicht die SD Auflösung allemal. Und nicht zu vergessen: Es ist legal.

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Nachfolgend ein kleines Tutorial über die Installation von Hotspot Shield unter Windows.

Hotspot Shield kann hier heruntergeladen werden. Während der Installation wird abgefragt, ob man diverse Programme, wie z.B. die Yahoo Toolbar, installieren möchte. Ich würde davon abraten, auch wenn AnchorFree sein kostenloses Dasein damit begründet. Das Programm installiert grundsätzlich eine virtuelle Netzwerkkarte bzw. einen sogenannten TAS VPN Adapter. Angezeigt bekommt man diesen im Geräte-Manager unter Netzwerkadapter (Ansicht – ausgeblendete Geräte anzeigen).  Außerdem wird ein Dienst mit dem Namen Hotspot Shield Service (bzw. HotspotShieldService) eingerichtet. Der Starttyp wird auf automatisch festgelegt. Sollte das stören, kann man diesen auf Manuell setzen oder gar deaktivieren. Es darf bei Gebrauch von Hotspot Shield nur nicht vergessen werden, diesen dann zuvor wieder zu starten bzw. zu aktivieren (Tipp: START – Ausführen – services.msc eingeben und OK anklicken; alle Dienste von Windows im Überblick). Wird Hotspot Shield nicht mehr benötigt, kann das Programm ganz einfach über Systemsteuerung – Software deinstalliert werden. Der TAS VPN Adapter wird dabei ebenfalls entfernt.

Ist Hotspot Shield installiert, erscheint unten rechts im Tasktray ein Symbol das wie ein Schild aussieht. Wenn man auf dieses Symbol mit der rechten Maustaste klickt, kann man eine VPN Verbindung herstellen (Connect) oder trennen (Disconnect). Die Konfiguration wie auch das Aufzeigen der Verbindung passiert über den Webbrowser (IE, Firefox o.ä.). Dieser wird automatisch von Hotspot Shield geöffnet (Standardbrowser). Je nach Verbindungszustand färbt sich das Symbol anders ein: Rot = nicht verbunden; Gelb = Verbindung wird aufgebaut; Grün = verbunden. Ansonsten bedarf das Programm keiner weiteren Konfiguration.

Sofern die Verbindung erfolgreich hergestellt werden konnte, ist hulu.com das nächste Ziele für den “Seriengenuss”. Ab sofort erscheint keine Meldung mehr, dass hulu nur für Bewohner der USA zugänglich ist. Grundsätzlich ist das ganze Vorgehen nicht nur für hulu nützlich, sondern auch für viele weitere Online Plattformen, die nur aus den USA zugänglich sind (z.B. NBC’s Video Rewind unter nbc.com). Während der “Hotspot Shield Sitzung” ist empfehlenswert, dass alle Programme mit einer aktiven Internetverbindung zuvor geschlossen werden. Das schont zum einen die Bandbreite und zum anderen fließen keine evtl. vertrauliche Daten über die AnchorFree Server.
Hat man seine Videos der Wahl angeschaut, trennt man am Besten wieder die VPN Verbindung. Doch wie kann man sich sicher sein, ob man nicht doch weiterhin über die VPN Verbindung surft? Eine einfache Überprüfung mit Hilfe von Traceroute macht dies möglich:

START -> Ausführen -> cmd eingeben und OK klicken

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C:\>tracert www.hulu.com

Routenverfolgung zu a1700.g.akamai.net [62.156.238.19]  über maximal 30 Abschnitte:

1     7 ms     2 ms     2 ms  p*[gekürzt].dip.t-dialin.net [91.*[gekürzt]]
2    … [gekürzt]

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C:\>tracert www.hulu.com

Routenverfolgung zu a1700.g.akamai.net [80.67.66.57]  über maximal 30 Abschnitte:

1   210 ms   206 ms   206 ms  10.8.160.1
2   … [gekürzt]

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Bei der ersten Routenverfolgung erkennt man schon beim 1. Abschnitt, dass die Anfrage über einen T-Com (t-dialin) Router läuft. Ist man Kunde von Arcor, 1&1 usw. ist der entsprechende Eintrag natürlich ein anderer, aber er beginnt nicht mit der IP Adresse 10.8.*, was ein Indiz dafür ist, dass man noch den VPN Tunnel benutzt.

So viel zu hulu und Hotspot Shield. Ich hoffe geholfen zu haben und wünsche viel Spaß beim Angucken der wirklich außerordentlich aktuellen und guten Auswahl auf hulu.com.

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Bonuslevel: Automatisierung mit Hilfe eines Powershell Skripts

Um das Obige noch etwas aufzupeppen und unter dem Strich zu automatisieren, habe ich ein Powershell Skript für den Verbindungsaufbau und -abbau geschrieben. Die Windows Powershell ist ein “mächtiges” Kommandozeilenprogramm und eine Alternative zur normalen Windows Kommandozeile (cmd.exe) bzw. zum Windows Script Host. Details gibt es bei Wikipedia. Herunterladen kann man die Powershell hier (egal ob 1.0 oder 2.0 CTP). Außerdem muss nach der Installation der Powershell, diese noch für das Ausführen von Skripten “freigeschaltet” werden. Hierzu gibt es einen Technet Eintrag bei Microsoft. Zu Empfehlen ist RemoteSigned. Die Skripte selbst sind Textdateien mit der Endung ps1. Das von mir erstellte Skript heißt hulu.ps1 und sieht folgendermaßen aus (# = Kommentar):

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# Name: hulu
# Erstellt am: 04.11.2008
# Letzte Änderung: -

# Eine Wenn-Dann Funktion die überprüft, ob der Hotspot Dienst gestartet ist. Wenn nicht, dann wird dieser gestartet und anschließend das Programm aufgerufen
if (get-service -name hotspotshieldservice | where-object {$_.status -eq “stopped”}) {
start-service HotspotShieldService
& “C:\Programme\Hotspot Shield\bin\openvpntray.exe”
# Skript Pause von 20 Sekunden bevor der tracert Befehl abgesetzt wird
start-sleep -s 20
tracert -h 1 www.hulu.com
# Bestimmt die Pause bis das Fenster der Anzeige geschlossen wird
start-sleep -s 5

# Hier greift wieder die Wenn-Dann Funktion. Ist der Hotspot Dienst gestartet, geht es ab dem Befehl else weiter.
} else {
# Der Dienst wird beendet und impliziert das Schließen des Programms
stop-service -force HotspotShieldService
start-sleep -s 5
tracert -h 1 www.hulu.com
start-sleep -s 5
}

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Es ist also 2x das Skript auszuführen (vor und nach dem Besuch von hulu). Da sich das Browserfenster in den Vordergrund drängt, sofern der VPN Tunnel aufgebaut wird, sollte man das Skript Fenster durch anklicken in der Taskleiste wieder zurückholen. Wenn man dies nicht macht, sieht man auch nicht was der traceroute Befehl ausgibt.
Powershell Skripte können via Doppelklick nicht einfach so ausgeführt werden. Dies ist z.B. mit Batch Skripten ohne Probleme möglich. Da es aber umständlich ist immer die Powershell zu öffnen und dann manuell das Skript zum Ausführen zu bewegen, gibt es natürlich auch hier eine Lösung:

Zur powershell.exe legt man eine Verknüpfung an und bearbeitet diese anschließend. In der Zeile Ziel muss am Ende der Pfad zum Skript hinzugefügt werden. Also:
C:\WINDOWS\system32\WindowsPowerShell\v1.0\powershell.exe “C:\temp\powershell\hulu.ps1″
Ab diesem Zeitpunkt wird beim Anklicken auf die Verknüpfung nicht nur die Powershell geöffnet, sondern auch das passende Skript.

So viel zum Bonuslevel. Fragen einfach via Kommentar stellen. Ich bin gerne behilflich so weit mein Wissen ausreicht ;) .

Bildquellen: hulu.com
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Alles Bullshit da draußen. Die ganzen Newsseiten erzählen einem doch überhaupt nicht die Wahrheit. Nur hier exklusiv bei gamequickie gibt es die echten News:

  • Die USK findet das Cover von Dead Space zu harmlos. Zitat der USK: “Für eine 18er Wertung muss da schon mehr zu sehen sein”. EA reagierte prompt und lässt das Cover umgestalten. Statt einer abgetrennten Hand ist ein abgetrennter Penis zu sehen. Die Geschichte rund um den Penis wird via herunterladbarem Inhalt nachgereicht. Das Release musste extra für Deutschland auf den 07.11. geändert werden. Grund: Der Penis ist so groß, dass die Designer etwas mehr Zeit benötigen.
  • Viele hätten es niemals für möglich gehalten, aber Big Daddy bekommt eine 2. Chance. In Bioshock 2 wird er endlich an Land gehen und Big Momma suchen. Kein geringerer als der Spieler selbst schlüpft in die Gestalt des Big’D. Außerdem setzt sich Ken Levine (Über Big Daddy) ein Ziel und möchte mit dem zweiten Teil ein neues Spielgenre erschaffen: From outa water shooter
  • Nintendo bestätigte am gestrigen Abend, dass das neue Punch-Out, welches nächstes Jahr auf den Markt geboxt wird, den nachfolgenden Untertitel trägt: “One ear Holyfield can play this too”. Mike Tyson ist darüber so erbost, dass er gerichtlich dagegen vorgehen will. Er verlangt das sein Name (Zitat: “Ich habe durch meinen exzellenten Ruf der Serie überhaupt zum Erfolg verholfen”) ohne die Erwähnung von Holyfield genannt wird. Eingegangen beim Gericht ist der Vorschlag:
    Iron Mike’s Punch-Out – Three ears is one more than one. EAT THIS!
  • Bei Microsofts Hotline für besorgte Xbox Kunden glühen zur Zeit die Leitungen. Grund ist die Verwechslung des Namens für das neue Interface. Viele meinen das NXE für “Next Enterprise” steht. Anfragen wie “Wird es mit dem Update eine Leonard Nimoy Avatar Sammlung geben?” oder “Wenn ich die Festplatte während des Betriebs abkopple, erhalte ich dann den gleichen Effekt wie bei der USS Enterprise NCC 1701-D aus TNG?” Genervt gibt der Pressesprecher von Microsoft zu: “Niemand von Microsoft hätte jemals daran gedacht, dass die Kunden auf so eine Namensverwechslung kommen könnten. Der Codename, den wir nach vielen Besprechungen mit guter deutscher Musik erdacht haben, ist und bleibt: (N)aidoo (X)avier (E)xperience.”
  • Um den Konkurrenten Sony mit seiner Singstar Serie Paroli bieten zu können, erscheint demnächst von Microsoft das Spiel Lips. Das Interessante an Lips ist, dass es ohne die störenden und preislich hoch angesiedelten Mikrophone auskommt. Bei Lips dreht sich alles um die Blasmusik. Titel wie “Hotel blas mich gut”, “Frauen sind wie Tornados” und “Täglich grüßt das Blastier” sind nur ein kleiner Auszug aus der Setliste. Bis das Spiel in den kommenden Wochen erscheint, durchläuft es noch einen internationalen Test. Dazu Dr. Blasy (Gamertag: Dr. Blow), Chefentwickler von Lips: “Zur Zeit durchläuft das Spiel eine schwierige, aber dennoch notwendige Teststrecke. Fast auf allen Kontinenten wird Lips von unseren Key-Account-Prostituierten getestet. Der Feedbackprozess bleibt leider oftmals auf der Strecke, aber dennoch können wir von keiner anderen Gruppe so gute Testergebnisse erhalten. Jahrhundertlange Blaserfahrung ist das Mindeste für die hohen Qualitätsansprüche an Lips.”
  • Bethesda hat es sich doch noch anders überlegt: Fallout 3 wird den aktiven Drogenkonsum im Spiel erlauben. Leider wird diese Version nur in Form einer besonderen Special Edition erscheinen. Der sogenannten Fallout 3 – Christoph Daum Edition, liegt ein Pip-Boy Maßstab bei, damit der Fan auch im echten Leben die korrekte Linie ziehen kann.

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Nur hier bei gamequickie.de: Die echten News. Frisch vom Spiele-Metzger. Hier gibts Mettbrötchen.

Bildquelle: flickr.com/photos/truu/1277876393/
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Die einen haben es schon, die anderen wollen erst gar nichts damit zu tun haben. Ich will, aber muss warten. Heute bei Amazon UK bestellt: Fallout 3 in der einzig wahren englischen Version. Voraussichtliche Lieferung: 03.11.

Verdammi, dabei wollte ich doch von Tag 1 an Mutanten klatschen. Jetzt muss ich doch in den nuklearen Apfel beißen. Naja, wenigstens schmeckt der etwas nach Dead Space, Fable II und Fifa’09.

Bildquelle: wikipedia.org
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Irgendwann Anfang September heruntergeladen und gerade eben auf der Festplatte wieder gefunden: Vault Dweller’s Suvival Guide. (via Joystiq) Ein 50 Seiten starkes Handbuch, welches detailliert erklärt, was beim Verlassen des Untergrunds zu beachten ist.
Die perfekte Einstimmung, neben Trailern und der “Prepare For The Future” Seite. Es passiert nicht oft, dass ich mich auf ein Spiel so freue. Fallout 3 wird es nicht einfach haben, da schon die kleinsten Designfehler oder andere Unannehmlichkeiten bei mir dann eine große Enttäuschung auslösen. Ich kann mir aber beim besten Willen nicht vorstellen, dass Bethesda den Karren an die Wand fährt. Nach diesem genialen Survival Guide muss das Spiel einfach spitze sein. Muss!

Hier noch mein Lieblings-Vault-Boy-Tipp:

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Jetzt müsste nur noch geklärt werden, ob die deutsche Version mit englischer Sprachausgabe zu haben ist, wobei es z.Zt. nicht danach aussieht. Und, verdammt, wer macht denn so etwas? Wer den Verantwortlichen findet, sollte den Vault Boy Hint Nr. 5 beachten: “Forget Aiming. Just Shoot.”

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The Wombats. Eine von vielen Indie Rock Bands die in den letzten Jahren meine Playlist erobern. Verdammt, ich steh auf Indie! Auf alle Fälle höre ich gerade dieses “Let’s Dance to Joy Division” und was vernehmen meine Ohren bei Minute 2:02? Ein 8-Bit Sound. Ich könnte wetten, dass der von Mega Man ist. Aber hört selbst:

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Kennt eigentlich jemand The Last Shadow Puppets oder Vampire Weekend? Auch sehr geil…

Bildquelle: thesun.co.uk
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Anscheinend bin ich nicht der Einzige, dem Age of Conan nicht zusagt.
Ich frage mich gerade: Fällt jetzt die geplante Xbox 360 Version ins Wasser?

Bildquelle: photo.mmosite.com
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Zum Glück habe ich einen Raumanzug gefunden, sonst wäre ich wohl schon längst tot. Vermutlich auf dem Boden zerquetscht worden. Ich bin ein verdammt witziger Typ und schneide gerne Grimassen, wenn man mich einfach mal in Ruhe stehen lässt. Lange Zeit hat man nichts mehr von mir gehört, aber die nachfolgenden Jahre gehören wieder mir. Zum einen darf ich vergangene Abenteuer demnächst auf der virtuellen Konsole aufleben lassen und zum anderen bastelt mein Schöpfer an einem neuen Teil. Ich hoffe nur, dass ich in diesem die blöde Kuh endlich los werde.

Also, wer bin ich?

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Hier steht es. 2009. Team17 machts. Ich bin glücklich.

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Interessiert bin ich immer. Ich möchte zwar seit Age of Conan mit dem MMORPG Genre nichts mehr zu tun haben, aber so ein kleines Männchen in mir überredet mich dann doch ab und zu, das ein oder andere Video anzuschauen. Aktuell geschehen bei dem nächste Woche startenden Warhammer Online: Age of Reckoning.

Nur kurz am Rande erwähnt: Bei MMORPGs fällt mir intensiv auf, dass diese sogenannten Cinematic Trailer die größten Blender überhaupt sind. Rendersequenzen die unter dem Strich überhaupt gar nichts vom finalen Spiel wiedergeben. Reine Aufheizer, die dem möglichen Abokunden eine tolle Atmosphäre, Grafik und Story vorgaukeln.

Der eigentliche Grund warum ich diese Zeilen verfasse: Ich fühle mich mal wieder bestätigt. Nach diesem Gameplayvideo wird klar, dass ich definitiv von Warhammer Online die Finger lassen werde. Ein Haufen Symbole auf dem Schirm, klicken und Gegner plätten. Kommt mir verdammt bekannt vor und langweilt mich schon beim bloßen Anschauen. Myhtic spult Schema F ab, wie auch schon Funcom. Das sieht bei mir nicht nach Spaß, sondern nach Arbeit aus und von dieser will ich mich eigentlich erholen.
Witzig an der ganzen Geschichte, finde ich immer noch, dass ein Singleplayer Spiel mit so einer einfachen Mechanik nur Schläge einstecken würde. Natürlich zu recht. Wieso funktioniert etwas so simples bei MMORPGs so hervorragend? Ist es das Suchtpotenzial das dahinter steckt?

Ich warte dann weiterhin auf das erste MMORPG mit Anspruch und einer vernünftigen Story. Bis dahin ist mir eine Pizza lieber. Mahlzeit!

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Manchmal frage ich mich, ob eine Demo nur dafür da ist Werbung für das Produkt zu machen oder um tatsächlich den spielerischen Wert aufzuzeigen. Nehmen wir mal als Beispiel Soul Calibur IV: Im Story Modus stehen nur 2 Kämpfer zur Auswahl. Bis dahin verständlich. Schließlich handelt sich um eine Demo und diese muss eben nicht die ganze Kämpferpalette zur Verfügung stellen. Aber, und jetzt kommt der für mich absolut unverständliche Teil, können maximal 2 Kämpfe ausgetragen werden. Der dritte Gegner ist Yoda und bevor es losgeht, zeigt mir die Demo den Stinkefinger. Bevor man überhaupt mit dem Spiel warm wird, ist es auch schon wieder vorbei. Warum denn nicht mit den 2 Kämpfern bis zum Ende spielen können? Die geringe Auswahl der Kämpfer und die fehlende Möglichkeit Onlinepartien zu bestreiten sind doch Beschränkung genug für eine Demo. Wenn man den Schritt geht und den Story Modus anbietet, aber diesen dann so dermaßen beschränkt, frage ich mich: Ist das überhaupt eine Demo?

Bei Facebreaker fast das Gleiche in grün. 2 Runden geboxt und Feierabend. Man beschäftigt sich mehr mit der Steuerung und den Optionen als überhaupt das Spiel andauert.
Noch ein letztes Negativ-Beispiel: Top Spin 3. Wenn jedes Tennisspiel so kurz ausfallen würde, wäre diese Sportart nicht da wo sie heute angekommen ist. Top Spin 3 lässt den Spieler maximal einen Tie Break ausfechten. Ist es denn tatsächlich so schlimm einen ganzen Satz spielen zu können der z.B. verkürzt über 3 Spiele geht?

Wie soll man denn diese Spiele auf Gefallen testen, wenn sie nur einen geringen und vor allem viel zu kurzen Einblick gewähren? Es gibt natürlich auch positive Beispiele, wie jüngst StarWars: The Force Unleashed, Too Human oder Braid. Gerade letzteres bietet im Verhältnis zur Spieldauer eine großzügige Demo. Generell habe ich das Gefühl, dass Arcade Titel eine längere bzw. bessere Demo bieten. Warum das so ist wird eigentlich schnell klar: Die Independent Entwickler können nicht das Risiko eingehen und ordentlich Geld für Werbung auf den Kopf hauen, was wiederum dafür sorgt, dass nur ein Bruchteil der Spieler die Arcade Titel kennen bzw. etwas von diesen gehört haben. Wie kann man sich also besser präsentieren als mit einer Demo zu seinem Erzeugnis?

Ein ganz anderes Problem ist der Releasetermin der Demos. Vorher, also bevor das finale Spiel in den Regalen steht, ist die beste Option. Eine Demo nach dem Verkaufsstart ist zwar immer noch besser als gar keine Demo, aber alles andere als optimal. Klar, ohne Demo gibt es auch keine kritische Masse die das Spiel nicht kaufen wird (z.B. Hellgate: London), aber ist es tatsächlich angebracht den Angsthasen zu spielen? Ich könnte jetzt leicht abdriften und noch behaupten, dass eine Demo vor dem Release den einen oder anderen illegalen Download verhindern würde. Gerade im PC Bereich kann so eine Demo, sofern sie flüssig und problemlos läuft, eine absolute Kaufbestätigung sein.
Schön passend ist der Artikel von Christian, der bei einer vorab Demo zu Spore sicherlich nicht zum Endprodukt gegriffen hätte.

Es bleibt ein schlechter Beigeschmack, da einige Entwickler vergessen haben was uns Spielern eigentlich eine Demo bringen soll. Es wird oftmals die Schere angesetzt und zum Leid des Spielers zu viel abgeschnitten. Eine “Nachher-Demo” bringt nur dann etwas, wenn der Kunde das Spiel nicht am ersten Tag in seinen Händen halten möchte. Doch für diejenigen die von Anfang an dabei sein wollen, hätte eine eventuelle Enttäuschung durch eine vorherige Demo erspart bleiben können.

Nun, wann ist eine Demo eine Demo? Die Antwort bleibt leider offen, da jeder Fetzen des finalen Programmiercodes eine Demo sein kann. Dem Spieler selbst bleibt überlassen, ob ihn das kurze Gastspiel vom Kauf überzeugt. In meinem Fall sieht Soul Caliber IV keinen einzigen Cent von mir und das warten auf den vierten Teil der Street Fighter Serie wird noch unerträglicher.

Bildquelle: http://www.says-it.com/cassette/
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EA-Play, ein von Electronic Arts gesponsertes Blog, schloss zum 31. Juli seine Pforten. Auf der einen Seite zum Leid der Leser und auf der anderen Seite zum Leid der Blogger, welche die Leserschaft nicht nur mit “only-EA” Artikeln versorgt haben und offensichtlich mit großem Enthusiasmus die Sache angegangen sind. Die letzten Worte zu EA-Play von Julia, Christian und Marcus, gibt es jetzt exklusiv im gamequickie Interview:

gamequickie: War EA-Play euer erster Blogger Einsatz oder entstand diese Kooperation aufgrund eurer “Erfahrung” in der Bloggerszene? Wenn ihr schon länger bloggt, wo seid ihr überall aktiv?

Julia: Erfahrung sei dank, vorneweg Spreeblick. Ich startete mit den popnutten – später kamen eine Menge weiterer Blogs hinzu, zu Hochzeiten galt es sieben simultan zu füttern. Momentan bin ich unter blog.yo.lk zu finden: das ist das Corporate Blog meines kleinen Startups.

Christian: EA-Play war die letzte von insgesamt 4 Baustellen, die ich mir persönlich aufgemacht habe. Angefangen habe ich mit meinem eigenen Blog endoflevelboss.de, wo ich seit 2006 auch fast ausschließlich über Spiele und all das viele bunte Drumherum schreibe, das mit unser aller Lieblingshobby so zusammenhängt und wo ich nach wie vor die meiste Energie hineinstecke. Kurze Zeit später bin ich dann zu GameParents.de gestoßen, einer Seite für Jugendmedienschutz und Tipps für Eltern, wie sie am besten mit dem Medium umgehen könnten. Angefangen hab ich da vor allem mit Artikeln über alles, was irgendwie mit Jugendschutz zu tun hatte, mittlerweile kümmere ich mich vor allem um den optischen Auftritt und die Gestaltung von Flyern etc. Wir freuen uns übrigens über jeden, der in irgendeiner Form Lust hat, sich an unserer Seite oder unserer Arbeit beteiligen möchte. Nachdem wir das Projekt in der Zwischenzeit zu einem gemeinnützigen Verein ausgebaut haben, mußte dann noch ein neues Spielfeld her. Also hab ich mich gerne noch dem erweiterten Kreis um die Spieler 1-4 angeschlossen und bin bei Polyneux (www.polyneux.de) eingestiegen. Als Julia im März (glaube ich) beschlossen hat, EA-Play zu verlassen, wurde ich von Spreeblick gefragt, ob ich nicht Lust hätte, an ihre Stelle zu treten. Was gar nicht so einfach war, weil sie sehr große Fußstapfen hinterlassen und großartige Arbeit geleistet hat. Sonderlich lange war ich leider nicht dabei und es ist schade, dass es das Experiment Corporate Blog nun ein Ende gefunden hat. Andererseits bin ich aber ehrlich gesagt auch ein wenig froh, dass ich jetzt wieder ein wenig mehr Freiraum für meine anderen Projekte habe. Da ich beruflich normalerweise auch sehr stark eingespannt bin, wurde mir das am Ende doch alles ein wenig zuviel. So ein Blog kann ja doch auch recht viel Arbeit sein. Von vieren ganz zu schweigen. Deshalb versuche ich momentan, alles mal wieder ein bißchen ruhiger angehen zu lassen.

Marcus: Ich kam über ein anderes Engagement bei Spreeblick zu dem Job bei EA-Play. Wir saßen rum, spielten Wii, ich wurde gefragt und sagte zu. Spielen, darüber schreiben, und damit auch noch Geld verdienen…

g: EA-Play trug ja nicht umsonst den Namen “EA” im Blogtitel. Hattet ihr irgendwelche Vorgaben die ihr erfüllen musstet (z.B. Artikelanzahl, Gewinnspiele, EA relevante Artikel)? Gab es außerdem Interessenskonflikte, so dass ihr euch bei bestimmten Themen einfach zurück gehalten habt?

J: Eine Frequenz galt es zu erfüllen, natürlich. Davon ab ging EA sehr mutig mit uns um: Wir hatten fast jede Freiheit, Artikel hatte jeder selbst zu verantworten. Dass auf dem eigenen privaten Blog eine andere Tonalität gepflegt wird, ist doch selbstverständlich.

C: Hmm, wie tief darf ich jetzt aus dem Nähkästchen plaudern? ;-) Wie Julia schon gesagt hat, gab es eine gewisse Quote zu erfüllen, um den “Artikel”-Fluss auch rege am laufen zu halten. Das durften in der Regel ziemlich kurze Sachen sein, wie Linktipps oder die Empfehlung von Minispielen, Browsergames oder sonstigem Kram. Was das angeht, waren wir völlig frei in der Gestaltung. Alles war erlaubt. Auf längere Artikel haben wir uns in der Regel eine Woche im Voraus festgelegt, um uns untereinander abzustimmen und Doppelungen zu vermeiden. Da hatte dann EA auch ein wenig mitzureden, so dass auch schonmal ein Thema “abgeschossen” werden konnte. In der Regel aber nur, wenn es allzu Spielefremd war. Hoch anrechnen muss ich EA übrigens, dass wir in Bezug auf die Berichterstattung zu Spielen und News fremder Publisher überhaupt keine Einschränkungen auferlegt bekommen haben. Das hat man wahrscheinlich gerade bei Erscheinen von GTA IV ziemlich deutlich gemerkt. Überhaupt hielt sich die Berichterstattung zu EA-eigenen Games ja sehr in Grenzen. Ich glaube kaum, dass sowas in der Form bei irgendeinem anderen Publisher auch nur annähernd möglich gewesen wäre.

M: Naja, ganz so war es nicht. Zumindest nicht immer. Vor allem zu Beginn gab es einige Reibereien, weil erstmal unterschiedliche Erfahrungen, Wünsche und Erwartungen aufeinandertrafen. Und es gab schon ein paar Artikel, die zwar geschrieben aber nicht veröffentlicht wurden.
Was mir in dem Zusammenhang aber wichtig ist: Es gab zu keinem Zeitpunkt irgendeine Art Endabnahme oder so. Jeder hat so und das geschrieben, wie und was er verantworten wollte.

g: Wie funktionierte EA-Play von der technischen Sicht? Wurde EA-Play mit Hilfe einer Bloggersoftware (WordPress o.ä.) mit einem angepassten Design erstellt oder wurde das Blog von Grund auf neu “programmiert”? Wer von euch war für die technische Umsetzung und Pflege zuständig oder wurde dies komplett von EA gesteuert?

J: Ein aufgebohrtes WordPress schnurrte im Hintergrund. Die Pflege lief über EA.

C: Ich war überrascht, wie alt die WordPress-Version war, die da lief ;-) Dafür gab’s ein paar nette Plugins, die die Seite sehr schön von anderen Standard-WordPress-Blogs abgehoben haben (endoflevelboss.de eingeschlossen) und die man so wahrscheinlich nirgends findet. Hier zahlt es sich aus, dass man als Publisher ein wenig mehr Geld zur Verfügung hat und die Website-Pflege komplett in kompetente Hände legen kann. Otto-Normal-Blogger kratzt sich ja auch schonmal bei kleineren technischen Problemen gerne mal am Kopf, wenn irgendwas nicht ganz rund läuft. Da ist es schön, wenn man sich um sowas überhaupt nicht mehr kümmern muss.

M: Uhm… man merkt, dass Christian nur den Endspurt miterlebt hat. ;) Bei aller Liebe zu den Jungs hinter den Kulissen war es doch manchmal etwas mühsam, den langen Dienstweg einhalten zu müssen. Wir hatten lauter Autoren mit eigenem Blog und meist auch Webdesign/Programmier-Erfahrung, sodass es einer reinen Technik-Abteilung eigentlich nicht bedurft hätte. Wobei man hinterher natürlich immer schlauer ist, und von uns wohl auch niemand die Verantworrtung hätte übernehmen wollen: “Oh, alles weg. Hm.”
Die Seite lief, wenn ich richtig informiert bin, übrigens über EA-eigene Server. In-house.

g: EA-Play bot die Möglichkeit sich aktiv am Blog zu beteiligen. Würdet ihr dies als das herausragende Merkmal sehen, oder doch eher die Playcasts?

C: Generell sehe ich die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen aufgrund der Kommentar-Funktion gegeben und auch als das herausstechendste Merkmal von Blogs an. Nicht umsonst werden auch etablierte Spieleseiten mittlerweile immer stärker in Richtung solcher Community-Features umgestrickt, siehe etwa Gamestar.de. Im Grunde gibt es doch kaum noch Unterschiede zwischen Blogs und althergebrachten Newsportalen. Hinzu kam bei EA-Play die Möglichkeit, auch selbst Artikel zu verfassen und hochzuladen. Das ist im Blogalltag tatsächlich relativ einzigartig, wurde aber von den Lesern meiner Meinung nach nur mangelhaft angenommen. Da scheinen Angebote wie eben Gamestar.de, bei denen jeder Leser sich einen eigenen, integrierten Blog anlegen kann, deutlich besser zu laufen. Keine Ahnung, warum das so ist.

M: Ich empfand als herausragendes Merkmal die unterschiedliche Herangehensweise der einzelnen Autoren, inklusive Playcast-Team. Wir waren nicht fünf oder sechs Leute, die alle identische Meinungen und Stile hatten, sodass man sie nur anhand der Namen auseinanderhalten konnte. Vielleicht war das rückblickend ein Mangel, keine Ahnung.

g: Apropos Playcasts: Was macht eigentlich Patricia jetzt?

C: Da müßtest Du Patricia fragen ;-)

g: Der Stil von EA-Play war stets kurze und prägnante Artikel. Vermisst ihr euer Einbringen oder seid ihr froh darüber, wieder etwas mehr Luft zu haben?

J: Schwarz weiß? War gestern. Ich vermisse EA Play durchaus ab und an, vor allem die Recherche nach ausgefallenen Game-Art-Geschichten und Ludologisches hat enormen Spaß gebracht. Mein Ausscheiden vor dem offiziellen Ende hatte andere Gründe: ich wollte mich voll und ganz auf die Selbstständigkeit konzentrieren.

C: Einerseits bin ich traurig, auch weil ich bei EA Play Sachen machen konnte, die ich anderswo so nicht veröffentlichen konnte (weil ich mir bei endoflevelboss.de etwa selbst Mindestlängen für Artikel auferlegt habe). Andererseits bin ich, wie bereits gesagt, auch ein bißchen froh, dass die zusätzliche Arbeit, die ich mit der Seite hatte, nun entfällt.

M: Vermissen ist das falsche Wort. Es war relativ klar, dass die Seite nicht allzu erfolgreich lief, vor allem im Hinblick auf Trackbacks o.ä., also Aufnahme in die “Gaming Community”. Ich glaube, wir hätten auch Nacktaufnahmen von Jade Raymond bringen können, und keiner hätte uns verlinkt (nein, ich habe keine). Je länger es lief, desto frustrierender wurde es, und entsprechend gibt es da nicht viel zu vermissen. Es ist eher ein nostalgisches Rückblicken.
Die Arbeit vermisse ich dagegen sehr, vor allem das Schreiben, zu dem ich im Augenblick nicht komme, weil ich nicht dazu kommen muss. Die Zeit, die ich in EA-Play gesteckt habe, verbringe ich momentan mit meinem Sohn und Mittagsschlaf. Viel Mittagsschlaf.

g: Jetzt im Nachhinein: Habt ihr das Gefühl die richtige Entscheidung getroffen zu haben, also Artikel für EA-Play zu verfassen und würdet ihr das Gleiche wieder tun?

J: Ay und aber sicher ;-)

C: Nur, wenn ich sonst nichts mehr zu tun hätte. Dann aber gerne wieder.

M: Ich würde jederzeit wieder für EA arbeiten, mir wäre “Erfolglosigkeit” egal, aber ich würde nicht noch einmal EA-Play machen. Auch nicht Ubi-Play oder Sony-Play.

g: Hand aufs Herz: Was war der Grund für die Schließung von EA Play? Gab es Differenzen unter euch, hat sich Electronic Arts dann doch etwas anderes darunter vorgestellt, stimmten die Besucherzahlen nicht oder sind Blogs jetzt wieder out?

C: Blogs sind toll, ich liebe Blogs. Wenn ich das jetzt mal so sagen darf: Ich habe nicht die geringste Ahnung, was genau jetzt eigentlich der wirklich ausschlaggebende Grund war, den Laden dicht zu machen. Das müßte wiederum EA beantworten. Wer sich aber mal die Mühe macht zu schauen, wie denn so die generelle Leser-Beteiligung und das Feedback in den Kommentaren war, könnte sich vielleicht eventuell was zusammenreimen. Nix genaues weiß ich aber nicht.

M: Grund waren jedenfalls nicht irgendwelche Differenzen zwischen uns. Die hätten zu allem möglichen geführt, aber sicher nicht zur Schließung des Blogs.

g: Wie geht es jetzt weiter mit EA Play? Geht die Seite demnächst vom Netz oder plant EA einen Relaunch unter einem anderen Konzept?

C: Vermutungen, Vermutungen, Vermutungen. Eine wirklich passende Antwort darauf kann nur EA geben… aber: welchen Sinn sollte es machen, eine Seite, die keinerlei neuen Content mehr erhält, noch sonderlich lange online zu halten? Würde mal behaupten, dass EA Play es in Kürze dem seligen Working Title gleichtut.

M: Immerhin ist geplant, einen Großteil der Artikel auf Spreeblick weiterzuhosten. Vielleicht bekommen einige Beträge dann ja nachträglich die Aufmerksamkeit, die sie verdienen.

g: Viel wichtiger: Wie geht es mit euch weiter? Welche Projekte sind am Start und mit was befasst ihr euch?

J: mite.yo.lk einseinself!!!! Unser kleines Web-Startup, to-be-grown.

C: Games, Games und nochmal Games. Endoflevelboss läuft weiter wie gehabt, von Polyneux wird man mit Sicherheit noch sehr viel Großes hören und für GameParents steht bald die erste Eltern-LAN an, bei der wir versuchen wollen, in Zusammenarbeit mit mehreren Schulen, Eltern das Hobby Computerspiele zu erklären, näherzubringen und sie auch mal selbst Hand anlegen zu lassen, damit sie eine Ahnung davon bekommen, wie dieses Medium funtkioniert. Und damit sie in der Folge auch kompetenter im Umgang mit Spielen sind und ihre Kinder jugendschutztechnisch besser zu betreuen und zu begleiten wissen.

M: Ich werde die Tage zum zweiten Mal Vater, das langt mir fürs erste. Nebenher bastle ich an diversen Interface- und Spiel-Konzepten und sammle Themen für zukünftige Artikel.

g: Vorletzte Frage: Was war euer erstes Spiel das ihr geliebt habt und welches liebt ihr zur Zeit?

C: Puh, das erste zu benennen ist relativ schwierig. Ist ja schon so lange her. Im Zweifelsfall würde ich aber immer sagen: Turrican. Na klar, was auch sonst? Einfach ein moderner Klassiker und der alleinige Grund, weshalb ich mir eine Wii anschaffen würde ;-) Aktuell liebe ich Edna bricht aus, weil es einfach ein schön gemachtes Adventure mit jeder Menge Liebe zum Detail ist.

M: Mein erstes Spiel, das ich bis zum Umfallen gespielt habe, war eine Arcade-Konsole in einem Pornokino in der Rüsselsheimer Innenstadt. Da ich mir keine Namen merken kann… man musste mit einem Farbroller Kästchen umranden. Oder so. Ich war 9, glaube ich, und ich habe unendlich viele 10-Pfennig-Stücke investiert. Auch in Space Invaders, aber der Farbroller war damals besser.
Momentan spiele ich zum zweiten Mal Mass Effect und warte auf Too Human, womit ich mir die Zeit bis Fallout 3 vertreiben werde.

g: Nach allem was ihr durchgemacht habt, wie ist eure Meinung zu Electronic Arts? Cooler Laden oder typischer Konzern?

C: Einerseits bin ich ja immer gerne mit dabei, wenn es darum geht, den Mainstream-Markt, als dessen Speerspitze EA ja oftmals gesehen wird, zu kritisieren. Andererseits bewundere ich sie aber für das, was sie sich mit EA Play getraut haben. Ich denke, allein dieses Experiment hat bereits gezeigt, dass hinter dem großen Namen entgegen aller vermeintlicher Erwartungen Leute stehen, die durchaus einiges an Herzblut in ihren Job stecken.

M: Ich habe mir durch die Arbeit an EA-Play keinerlei Meinung zum Gesamtgebilde Electronic Arts bilden können. Dafür waren wir viel zu eigenständig.

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Gamequickie sagt vielen Dank für das Interview und wünscht Julia, Christian und Marcus alles Gute für die Zukunft und viel Erfolg bei allen bisherigen und anstehenden Projekten.
Und natürlich eine extra Portion Glück an Marcus für das anstehende zweite Kind.

Bildquelle: ea-play.de