Are you gonna do something, or are you just gonna stand there and bleed?
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20091119

In den letzten Tagen bin ich mal wieder am überlegen wie es mit gamequickie.de weiter geht. Aufgeben und den Laden hier dicht machen wie im Frühjahr 2008 kommt auf alle Fälle nicht in die Tüte. Aber ganz ehrlich, ich habe keine Lust mehr auf Artikel schreiben. Zumindest keine langen. Kurz und knackig sollten sie sein. Ich sehe da keinen Sinn mehr, Stunden in Artikel zu investieren, nur um zu schreiben wie ich ein Spiel finde. Das macht mir keinen Spaß mehr.

Apropos Spaß: Auf spaßige Artikel hätte ich viel mehr Lust. Posts die weniger mit der Realität, aber dennoch im Kern mit Videospielen zu tun haben. Die Videospielewelt auf die Schippe nehmen. Das wäre so im groben etwas was mir Freude bereiten würde. Aber wie stelle ich das am Besten an? Wie wird ein Stück Videospiel zu etwas lustigen? Videos abdrehen? – zu aufwendig. Einen ablabern und einen Podcast daraus machen? – neee, ich mag mich selbst nicht hören. Comics zeichnen die lustig sind? – da fehlt mir das Talent zu. Aktuelle News aufbereiten und in etwas lustiges verwandeln? – Ist das dann auch wirklich lustig?

Ich weiß es nicht, aber ich hoffe es bald zu wissen. Die nächsten Tage und Wochen werde ich mir mal etwas den Kopf darüber zerbrechen, das ein oder andere Theme ausprobieren und dann schauen wir mal was dabei rum kommt.

Quelle: flickr.com/photos/indy138
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koeln-messe

Am Donnerstag ist es soweit: Mein erster Games-Messebesuch steht an. Ich war bisher weder auf der Tokyo Game Show, E3, ECTS, noch auf der Games Convention. Wird langsam Zeit das ich mir das mal live anschaue. Köln ist zum Glück auch nur 3 Stunden entfernt von Zuhause und somit habe ich keine lange Anreise, welche mit dem Auto zurückgelegt wird. Ich habe ja etwas angst davor, dass die ganze Chose zu kindisch aufgezogen ist und vor allem von Kiddies überrant wird. Sorry an die junge Generation, aber auf einen Großteil von euch habe ich definitiv keinen Bock. Och, vermutlich sagt irgendwas tief in mir drin: “Geh hin wegen der Gaudi!” So wird es passieren und ich werde hoffentlich auf Werner aka Actionman treffen. Wenn alles passt habe ich noch 2 Freunde im Schlepptau und dann wird es eh ne lustige Sache.

Mal hier in die Runde gefragt: Wer ist am Donnerstag auf der gamescom anwesend? Ich versuche pünktlich um 10 Uhr da zu sein. Wenn die Sonne langsam untergeht wäre ich dafür den Tag bei einem Bierchen ausklingen zu lassen. Handynr. sind ja schnell ausgetauscht…

Quelle: flickr.com/photos/charly-koeln
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Wer bin ich?

Ich habe gerade mal wieder einer meiner durchgedrehten Ideen. Ich stelle mir gerade vor wie cool das doch wäre eine Art Spiele-Quiz auf die Beine zu stellen. Ganz viele Fragen zum Thema Spiele. Fragen über die Spiele selbst, Charaktere, Hardware, Musik usw. Ein echtes Quiz für die Game Geeks da draußen. Um dem Ganzen noch einen draufzusetzen, könnte man die Besucher die Fragen hinzufügen lassen. Passend im Wer wird Millionär Schema, mit 1 richtigen und 3 falschen Antworten. Das Quiz würde, jetzt einfach so daher gedacht, einmal in der Woche stattfinden. Alle die sich vorher dafür angemeldet haben dürfen daran teilnehmen. Der Gewinner ist der, der die meisten richtigen Antworten in der kürzesten Zeit geben konnte. Die Fragen die durch die User eingestellt werden müssen eine Quellangabe o.ä. vorweisen. Freigegeben werden diese durch die “Redaktion”. Auch hier wären Statistiken denkbar, welche sich in einem User-Ranking wiederspiegeln, wer welche Fragen eingestellt hat und wie oft diese schon korrekt beantwortet wurden oder auch nicht.
Vielleicht könnte dieses Quiz sogar mit Gewinnen aufwarten, in dem man Sponsoren auftreiben kann die wiederum Spiele u.ä. stiften. Der Gewinner könnte diese dann erhalten. Man muss dann nur aufpassen das jemand nicht so viele Fragen und Antworten einstellt, so dass die Hälfte des Quiz nur aus seinen besteht. Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr gefällt mir diese Idee. Bis jetzt ist es nur ein ein Gedanke, aber wäre das nicht cool?

GüVT2

Unter dem Motto: “Das Maul aufreißen kann jeder“, hab ich mir dann doch mal ein paar Gedanken über mögliche Konzepte aller Art gemacht. Von Webseiten, Techniken und deren möglichen Inhalten. Einige Ideen wird es sicherlich schon geben, aber sind mir unbekannt. Außerdem werde ich auch ein paar bestehende bzw. umgesetzte Konzepte aufführen.

Minimalismus
Gibt es eine Seite da draussen die glänzt aufgrund ihres minimalismus? ich stelle mir da gerade ein Blog vor, welches ohne großen Kommentar und Text einfach die neuesten Screenshots und Videos veröffentlicht. Entweder als Verlinkung zur Quelle oder als eingebettetes Video bzw. Bilder/Screenshot Gallery. Zu entscheiden wäre noch, ob die Prio auf der Aktualität liegt oder man eher etwas verfolgt wie eine Tageszusammenfassung. Wenn ich zurück denke an die GeeKWeek, welchen treuen Lesern von gamequickie sicherlich noch ein Begriff ist (*hust*), konnte das auch einige begeistern. Diese wöchentliche Zusammenfassung war immer mit etwas Arbeit verbunden, auch gerade deshalb, da ich nicht einfach so die Links in einen Artikel geklatscht habe. Ich denke die richtige Balance ist hier zu finden. Außerdem könnte man auch darüber nachdenken, ob man das Ganze mit Themen aus der Filmbranche mischt. Ich gehe davon aus, dass mind. 2/3 aller Zocker auch Filmbegeisterte sind.  Die Zielgruppe wäre also passend. Eine Blogroll, Kommentarfunktion oder sonstige Blog-Features gibt es nicht. Minimalismus eben.

Gamesbranche
Vor ein paar Tagen  hätte ich noch geschrieben, dass so eine Seite (zumindest im deutschsprachigen Raum) noch erfunden werden muss. Aber, die gibts mittlerweile und heißt: GamesDienst – Nachrichten für die Games-Branche. Idee find ich gut, aber da ich erst seit 3 Tagen mitlese kann ich noch keine Beurteilung abgeben.

Macher
Passt natürlich auch zur Kategorie Gamesbranche, aber vorstellbar wäre auch eine Seite die sich ausschließlich um Interviews mit den Machern der Gamesbranche befasst. Ich denke das ist ein Thema das Interesse weckt. Vor allem wenn die richtigen Fragen gestellt werden und das Interview dementsprechend gut gewürzt präsentiert wird. Weiterhin könnte man auf der Seite ein Who is Who der Gamesbranche erstellen. Mit Hintergrundinfos, aktuellen Projekten und für welches Unternehmen die Person gerade tätig ist.

Podcasts
Das ist so ein Thema für sich. Ich selbst bin nicht so der Podcast Fan. Ab und zu hör ich mal einen, aber das zählt nicht zum täglichen Brot. Daher kenn ich so gut wie keine Videospiele Podcast Seiten. Im Endeffekt kann ein gut gemachter Podcast so den ein oder anderen Artikel links liegen lassen. Dabei muss der Podcast aber schon die Amateur Hürde in meinen Augen übersprungen haben und ganz klar durchgezogen werden. Wenn da längere Pausen zu hören sind oder der/die Podcast Macher sich verquatschen wird es langweilig. Unter dem Strich glaube ich nicht, dass Podcasts DAS Ding im Bereich der Videospiele ist. Eher angebracht würde ich diese im vorherigen Punkt bez. Interviews halten.

Videos
Es gibt Gametrailers. Jedem bekannt und ich gehe davon aus, dass die Seite sehr gut besucht ist. Mal unabhängig von den “echten” Gametrailern, also Ingame Szenen oder eben Trailern zu den Spielen, gibt es aber noch ganz andere Dinge die man mit Hilfe von Videos umsetzen kann. Da hätten wir z.B. Rawiioli. Die Jungs leisten eine solide Arbeit und es macht Spaß den beiden beim Zocken zuzuschauen. Wie aber schon im Vorgängerpost von mir angesprochen, sind die Videos von den Beiden nicht mehr so mein Ding, aber das ist nun mal Geschmackssache. Fakt ist, gut das die Beiden Rawiioli auf die Beine gestellt haben. Das war zu Ihren Anfangszeiten etwas erfrischend neues und definitiv mal ein Schritt in eine richtige Richtung, abseits des Mainstreams.
Eine feine Sache sind die CO-OP Videos von Area5. Freunde bzw. Kollegen unterhalten sich über die aktuellen Titel, lassen sich dabei Filmen und zeigen immer wieder Videoschnipsel zur bestehenden Diskussion. Geht schon in Richtung professionalität und macht spaß beim Zuschauen. Die konnten mich binnen kurzer Zeit als Stammleser/-gucker gewinnen.
Im Videobereich gibt es sicherlich noch mehr Möglichkeiten die noch unausgeschöpft sind, aber das Problem das ich hierbei sehe, ist ein gewisser Anspruch. Einfach mal die Videocam aufklappen und loslegen ist einfach zu amateurhaft. Das gelingt vielleicht bei diversen Porno Vertretern, aber um einen gewissen Anspruch zu gewährleisten, sollte schon darauf Wert gelegt werden ein ordentliches Video zu produzieren und das kann für einen ungeübten sich schwieriger gestalten als vorher vorstellbar.

Comedy
Eigentlich könnte sich das zu meiner Lieblingsidee entwickeln: Publisher, Entwickler oder doofe Messebesucher verarschen. Das Ganze aufgenommen auf Video oder von mir aus rein audiotechnisch festgehalten. Sowas ist mir bisher noch nicht untergekommen. Das einzig lustige was mir spontan einfällt sind die Jungs von Mega64. Aber das kann doch nicht alles gewesen sein? Vielleicht gibt es draußen Leute die man einfach nur mal aus der Reserve locken müsste, die sich dann mal trauen mit ein paar witzigen Texten z.B. bei Microsoft anzurufen und den Master Chief verlangen or whatever. Mit ein paar guten Ideen könnte dadurch eine Videogames Comedy Seite entstehen die sicherlich von Erfolg geprägt sein wird, denn wer lacht nicht gerne?

ÜBER Portal
Es gibt diverse Portale die einem das Leben versüssen, sofern man auf deren Süssigkeiten steht. Im Videospielebereich muss man aber darauf verzichten oder zumindest in einem geschlossen Bereich bleiben. Die Hersteller kochen ihr eigenes Süppchen und jeder bastelt an seinem eigenen Portal. Ach wäre das schön, wenn die Playstation und Xbox User ein gemeinsames Portal bedienen würden. Eine Demo erscheint für beide System zur gleichen Zeit, ein gemeinsamer Chat (Text + Voice) ist möglich und sogar ein gemeinsames Zocken. Zugegeben, klingt ein wenig utopisch. Für einen Dritten möglicherweise auch umsetzbar, aber weder Microsoft noch Sony würden das zulassen das sich die beiden Welten vereinen.
Was ich aber für viel interessanter finde, ist ein Dienst der zumindest alles andere erfasst. Nehmen wir mal als Referenz last.fm. Unabhängig vom eingesetzten Betriebssystem oder Media Player, können die User ihre aktuell abgespielte Musik an das Portal übertragen. Die Information, nicht die Datei selbst versteht sich. Jetzt mal angenommen so einen Dienst gäbe es Plattform unabhängig für Videospiele, direkt auf der Konsole und PC. Der User überträgt die Daten an diesen Dienst und jeder kann sehen was der User gerade für ein Spiel spielt und in welchem Level er steckt. Klar, so etwas gibt es schon z.B. bei XBox Live, aber eben nur für diese geschlossene Community. Dabei interessiert mich als Spieler im ersten Moment nicht, auf welcher Hardware das Spiel gespielt wird. Der eine Kumpel hat das Spiel für die PS3, ein anderer für die 360 und ich für die Wii. Interessant ist das Spiel und nicht die Plattform. Im Vergleich zu last.fm ist mir ja auch egal, mit welchem Media Player jemand die Musik hört. Der Kern ist das was er hört.
Erweiterbar wäre diese Konzept noch mit Dingen die Twitter ähnlich sind oder ein myspace für Spiele. Ideen gäbe es da noch genug. Die große Gefahr hierbei ist aber, ob die Hersteller davon zu überzeugen sind. Man müsste auf dem PC damit anfangen und das Ganze salonfähig machen. Der nächste Schritt wäre dann der schwierige und ohne Beziehungen wird sich wohl keiner der Konsolenhersteller für die Lösung bzw. den Dienst interessieren. Aber, und da bin ich fest der Meinung, könnte das Konzept aufgehen und doch ein paar Spieler überzeugen plattformunabhängiges social networking betreiben ;) .

Streaming Technology
Vor Jahren und eigentlich irgendwie auch noch heute leicht unvorstellbar: “Echte” Spiele im Browser, welche nicht lokal installiert sind, sondern irgendwo in irgendeinen Rechenzentrum und auf den heimischen PC gestreamed werden. Faszinierende Sache, die aber sofort Fragen aufwerft: “Ja ne, is klar, in einem kleinen Fenster mit ner 320x400er Auflösung”, “Ist doch dann eh nur Pixelmatsch”, “Ruckelt bestimmt wie’d Sau” oder “Sind das die light Versionen in 2D?”. Dave Perry mit seinem Gaikai Projekt zeigt, dass da doch tatsächlich viel mehr geht. Spiele wie Crysis, Spore oder auch ein WoW, startet man direkt aus dem Browser heraus. Egal ob Linux, MacOS oder Windows, es läuft Plattform unabhängig. Das Spiel wird als eine Art Video zum Client gestreamed und läuft tatsächlich auf einem Server, der wiederum die Power für das Spiel hat. Lokal muss man keinen hochgezüchteteten Stromfresser stehen haben, denn es reicht Durchschnitts-Hardware zu besitzen.
Rein diese Streaming Technik betrachtet, unabhängig wie dann letztendlich das Bezahlmodell aussehen wird, halte ich diese für einen Meilenstein. Sofern mir eine Internetverbindung zur Verfügung steht, die nicht im unteren Segment liegt, kann ich überall und völlig unabhängig auf meine Spiele zugreifen und diese zocken. Ich finde das fantastisch. Keine Installationen, keine Sorgen um irgendwelche Fehlermeldungen während der Spiels und somit keine Installation von Patches. Weiterhin einen viel geringeren Stromverbrauch. Nachteile hat das Ganze natürlich auch, wie z.B. die Vorraussetzung einer “guten” Breitbandverbindung oder dem möglichen Wegfall eigener Konfigurationen und Veränderungen am Spiel. Grundsätzlich sehe ich persönlich aber mehr positive Punkte an dieser Streaming Technologie und ich bin der festen Überzeugung das Dave Perry damit ein ganz großer Wurf gelingt.

Das waren jetzt mal ein paar Ideen zu Konzepten und Möglichkeiten. Mich würde jetzt interessieren, was ihr davon haltet und welche Ideen euch so im Kopf rumschwirren…

Bildquelle: flickr.com/photos/29487767@N02/
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Dead End

Die Luft ist raus. Irgendwie, irgendwo, irgendwann. Das Interesse an Videospielen ist kurz vor Null angekommen. Warum eigentlich? Eine Analyse…

Grundsätzlich ist es so, dass ich immer noch gerne spiele. Ich verdamme nicht etwa die Videospiele, aber ich spiele gezielter und weniger. Was mich früher interessiert hat, lässt mich heute kalt. Aktuelles Beispiel ist Prototype. Die Previews und all die schönen Screenshots bzw. Trailer waren net anzuschauen, weckten eine erste Vorfreude in mir und jetzt ist das Spiel im Handel. Und? Es geht mir am Arsch vorbei. Unter dem Strich ist das Spiel doch auch nur wieder ein Mix aus verschiedenen Genres. Sprich, alles schon 1.000 Mal gesehen. Es langweiligt mich. Ähnlich geht es mir bei Filmen. Hier sei auch ein aktuelles Beispiel genannt: Terminator 4. Was kann der Film eigentlich? Wird in T4 überhaupt Spannung aufgebaut? Erzählt er eine tolle Geschichte? T4 kann gar nichts und bedient sich jediglich aus den Vorgängerteilen und der Matrix Trilogy. Ach ja, der Schluss ist auch scheiße. T5, der garantiert in 1-2 Jahren folgen wird, können die ohne mich abspulen.

Was bei Filmen schon lange klar ist setzt sich so langsam auch bei Spielen durch. Warum zum 10. Mal den gleichen Rotz spielen? Wo bleiben Spiele die was auf dem Kasten haben? Eine geile Story, badmotherfucking Action oder Rollenspiele die mich in eine Welt hineinziehen die mir auch im Reallife noch durch den Kopf geht. Sicherlich lässt sich so einiges mit “Geschmackssache” definieren, aber es kann mir doch keiner erzählen, dass ein Gamer aus den 80igern nicht irgendwie, irgendwo, irgendwann gelangweilt ist. Alles wiederholt sich nur in schöner. Und ich rede nicht von irgendwelchen Bedienungskonzepten alá Wii. Nein ich rede rein von den Spielen.

Manchmal gönne ich es den Publishern, wenn sie ihre Ware nicht an den Mann bekommen. Tomb Raider: Underworld hat sich nicht so gut verkauft. Gut so! Das ist doch der gleiche Scheiss, wie uns schon 1996 unter die Nase gerieben wurde. Den Entwicklern gehen entweder die Ideen aus oder sie haben keinen Bock auf eine anständige Story. Ich kann mich nur wiederholen: Eine geile Story ist mehr als die halbe Miete. Lieber versinke ich im Story Sumpf, als im jenen der schon vom Kopf ab stinkt und behauptet das beste Feature des Spiels seien die tollen Achievements. OH BOY!
Wenn ich so zurück denke an Resident Evil 4, dass ich vor ein paar Wochen vor dem Kauf des 5. Teils mit vergnügen durchgespielt hatte, und dann Teil 5 mit Vollgas mit einem Kumpel durchgezockt habe, könnt ich nachträglich Capcom verprügeln. Wer kann mir erklären, wo genau dieser 5. Teil den Namen Resident Evil verdient hat? Wieviel ist von Teil 1 übrig geblieben? Wenn ich mir ein Resident Evil zulege, dann will ich Survival Horror zocken und nicht einen -3rd Person ÜBER die Schulter guck- Action Shooter. Die können mich das nächste Mal. Teil 6 muss zurück zu den Wurzeln oder die sehen keinen einzigen Cent mehr von mir.

Im Internet hat sich auch nicht viel getan in den letzten Jahren. Blogs, News- und Trailerseiten sind wie vor 5 Jahren gleich vertreten. Angefangen bei den Newsseiten, die mir immer unsympathischer werden. Vollgestopft mit Werbung das ich beim Aufruf schon Kotzen könnte vor lauter “BLINK-BLINK”, weiß ich überhaupt nicht wo ich mich drauf konzentrieren soll. Kaum einen Artikel ausgewählt, kommt auch schon so eine nette Flash-Werbeunterbrechung, die sich über den ganzen Webbrowser legt. Das nervt einfach und ich werde das Gefühl nicht los, dass alles nur noch Hip-Hop ist. Glänzen und blinken muss es, egal wie gut oder schlecht der Hintergrund ist. Ach, vielleicht…, ja wirklich vielleicht würde ich sogar Geld im Monat bezahlen, wenn ich eine Spielenewsseite ohne den ganzen Rotz finden würde. Übersichtlich, ohne Werbung und eine gute Handvoll engangierte Leute im Hintergrund. Aber das ist Zukunftsmusik und diese Platte will ich hier noch nicht auflegen. Es gibt zum Glück noch Alternativen (gamefront, joystiq…) da draussen die mich gut informieren ohne das ich mich beim bloßen Aufruf der Seite gequält fühle.

Anders als bei den Newsseiten gibt es fast ausschließlich nur eine Anlaufstelle, wenn es um Trailer geht: Gametrailers. Da gehts mir noch gut: Aufrufen, auswählen, gucken, Maul halten und schließen. Wenn dann in einem Video tatsächlich für 10 Sek. eine Werbeeinblendung erscheint, empfinde ich das um ein vielfaches angenehmer als diese Drecksflashteilchen der Newswebseiten. Gut, was könnte sich an Gametrailers verschlechtert bzw. verbessert haben in den letzten Jahren? Ich denke so wie es z.Zt. ist, passt das doch ganz gut. Ein Video bleibt nun mal ein Video. Hmm, wirklich? Was ist eigentl. mit Rawiioli? Die drehen immer noch Videos von sich selbst und zocken gemeinsam vor der Kamera. Das ist wirklich eine schöne Sache, aber lange nicht mehr so gut wie zu ihren Anfangszeiten. Ganz ehrlich: Ich schau mir kein Video mehr von denen an. Mich langweilt das einfach nur. Immer wieder dieses “AWESOME” – ach komm, spiel einfach das Spiel und sag ein paar Sätze dazu, geht mir da zu oft durch den Kopf. Das unnötige Gelaber kann ich dabei nicht mehr hören.

Kommen wir zu den Blogs, meines eingeschlossen: Da hat jemand Pause gedrückt und ein paar davon haben sich nicht erholt. Die wo sich davon nicht erholt haben, brauche ich nicht aufzählen, da diese schon zu oft genannt wurden. Für alle Anderen gilt: Same procedure as every year. Die Bloggerszene hat sich kein bisschen verändert. Das Medium Blog stagniert. Der eine wird jetzt denken, “Ja ist doch gut so”, der Nächste, “Was für ein dummes Geschwätz” und der Letzte, “Boah, was soll sich da auch groß ändern?”. Mir gehts hier auch “nur” um die Gameblogs und nicht um andere. Ich sehe Tag für Tag neue Artikel in diversen Blogs, die über diverse Spiele ihre Eindrücke kundtun. Das ist sicherlich eine feine Sache und ich bin auch froh das es so etwas gibt, aber mein Interesse an den ganzen Blogs schwindet immer mehr. Richtig nervt mich, dass ich ein Dutzend Mal den gleichen Kram lese. “Uuhhh, Mario is back in his new adventure”. “Yeah, Mario ist wieder da. I freu mich auf den Titel” . “Mario beginnt ein neues Abenteuer und ich bin dabei” . Ist ja schön und gut, dass Mario wieder da ist, aber mal ganz ehrlich: Wen interessiert das eigentlich, ob 5 von 10 Bloggern das gut finden, sich den Teil zulegen oder ihr Wohnzimmer mit Mushrooms verzieren? Wobei letzteres doch wieder was besonderes wäre ;) .
Fakt ist, auch hier habe ich sehr ausgedünnt. Von 20 Blogs sind vielleicht 8 übrig geblieben, die ich immer noch gerne lese, wenn auch nicht mehr so intensiv. Ich selbst schreibe auch nicht mehr so viel. Ich bin eh nicht der große Schreiber, was auch den Namensursrpung dieses Blogs prägt, aber warum soll ich Stunden (übertrieben gesprochen) in einen Artikel stecken, den ein paar Leute lesen werden und noch ein geringerer Teil diesen kommentiert, also das wichtige Feedback gibt, wenn ich in der gleichen Zeit mein Hobby ausüben kann? Die Faszination BLOG hat in meinen Augen ausgesorgt. Blogs sind alltäglich geworden und stellen nichts besonderes mehr da. Unerfahrene Leute, wie auch ich, schreiben über irgendwelchen Kram. In diesem Fall über Videospiele. Aber interessiert das auch ein Schwanz?

Irgendwie erscheint mir die ganze Videospiellandschaft immer mehr wie diverse Radiosender. Es wird immer das Gleiche gespielt, Tag für Tag, obwohl die Auswahl riesig ist. Was ist die Lösung? Radio aus, gezielt das anhören was einem wirklich gefällt und nicht den Einheitsbrei. Alle spielen den letzten Überflieger Titel, weil alle das Spiel so toll finden und davon angefixt sind – na und? Wenn das Spiel keine Seele hat, dann zukünftig ohne mich und wenn es noch so toll zu sein scheint.
Desweiteren habe ich diese Killerspiel Debatte sowas von satt. Von mir aus verbietet die Teile, aber geht mir nicht jede Woche mit dieser Dreckdiskussion auf den Sack. Jugendschutz? Klar! Bevormundung? Ihr habt sie nicht mehr alle. Aber macht ruhig, dann geb ich halt für die wenigen interessanten Spiele kein Geld aus, aber besitze sie trotzdem. Einmal Arschloch sein, bevor man zu einem gemacht wird.

Neue Ideen braucht das Land! Ist z.B. ein GamersGlobal der Höhepunkt des Ideenreichtums? Leser die zu Schreiber werden? Der Ansatz und die Idee ist sicherlich nicht verkehrt, aber wenn ich jetzt Wochen nach der Beta Phase auf GamersGlobal hinüberblicke, frage ich mich was da noch besonderes übrig geblieben ist!? Etwas provakativ ausgedrückt: Eine stinknormale Newsseite mit Reviews. Wie viele andere Websites da draußen auch.
Wo bleibt der wirkliche Turbo? Facebook hat es vorgemacht, was im Web in Hinblick auf ein soziales Netzwerk möglich ist. Last.fm verbindet Musikliebhaber. Doch wo bleibt das ÜBER Portal für Gamer? Ein Netzwerk das zu jeder Zeit abrufbar ist und voller Informationen steckt. Ein offenes Netzwerk das alle Hardware vereint. Ein Netzwerk das zu jeder Zeit Auskunft gibt, welcher Spieler, unabhängig von der Plattform, welchen Titel gerade zockt. Gespickt mit allen möglichen Zusatzinformationen, wie z.B. in welchem Level er sich gerade befindet. Kombiniert wird das Ganze mit einer Art Twitter, in dem der Spieler Kommentare abliefern kann. Vorstellbare Kommentare gingen in die Richtung wie bockschwer der letzte Endgegner war oder warum man schon seit 3 Stunden einen bestimmten Schatz sucht und diesen nicht findet.
Videospiele hängen dem sozialen Netzwerk Triumph Zug des aktuellen (2.0?) Internets etwas hinterher. Es wird immer noch teilweise dezentral in heterogenen Systemen gespielt und meist manuell im Internet die Gedanken dazu abgeladen. Das ist etwas zur Zeit, wo ich einfach sagen muss: Das “drumherum” der Videospiele ist nicht zeitgemäß.

Gibt es überhaupt da draußen im Videospielebereich einen Minimalismus? Eine Webseite zum Beispiel, welche einfach nur auf einfache Art und Weise die neuesten Screenshots und Trailer präsentiert. Vielleicht in Blogform, vielleicht aber auch auf einer ganz normalen Website. Ganz ohne Gelaber. Ohne lange Texte. Einfach so wie es ist präsentiert. Vielleicht liegt hier der Schlüssel zum Erfolg, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass es all den Casual Gamern da draußen so um detaillierte News geht. Möglicherweise gibt es auch schon so eine Website. Ich kenne sie nicht.
Ein anderes Konzept, welches ich im deutschsprachigen Raum vermisse, sind Hintergrundinfos und Interviews. “Besuch bei Publisher XYZ, Interview mit Entwickler ABC”. Eine Website die sich nur mit solchen Dingen beschäftigt.
Und wenn ich gerade schon “on-fire” bin, wo bitte ist der Comedy Anteil bei Videospielen? Es gibt ein paar lustige Vertreter da draußen, aber gibt es wirklich Videospiel Comedy? Ist so etwas überhaupt umsetzbar?

Ich bin auf alle Fälle sehr gespannt wie das die nächsten Jahre weitergeht, aber ganz ehrlich, ich bin zur Zeit angepisst. Meinen 360iger Controller habe ich schon ne ganze Weile nicht mehr angefasst. Könnte auch die oft diskutierte “Phase” sein, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass mein Interesse einen Schwung erhält, wenn mein Hobby die nächsten Jahre weiterhin so gegen die Wand gefahren wird. Den ganzen wiederkehrenden Rotz da draußen könnt ihr euch auch ohne mich reinziehen. Genau so wie ihr auf mich als Leser verzichten könnt. Irgendwie, irgendwo, irgendwann wird es jemanden bestimmt ähnlich gehen wie mir und ich hoffe derjenige findet eine Lösung für dieses Elend.

Quelle: flickr.com/photos/a_mason

Neue Konzepte braucht das Land. Gerade bei einem immer stärkeren Auflagenrückgang bei den früher so heiß geliebten Print-Spielemagazinen, würde mit hoher Wahrscheinlichkeit ein neues Heft auf dem Markt zu keinem Erfolg führen. Die Gamer da draußen interessiert es immer weniger gedrucktes Papier in der Hand zu halten und die typische Ausrede “ich lese das nur noch auf der Toilette”, zählt schon lange nicht mehr.

Haben aber die Gamer das Interesse an ihrem Hobby verloren? Nicht im geringsten! Das Bezugs-Medium ist ein anderes geworden. Die Informationen werden dem Internet entnommen. Aktuell, in Bild und Ton und vor allem kostenlos. Da gegen stemmt sich das Printmedium mit seiner professionalität. Gerade Testberichte aus dem Internet können nicht mit denen aus dem Printbereich mithalten. Es gibt natürlich Ausnahmen, aber die sind nicht die Regel.

Doch was kann man dafür tun, diese professionalität ins Internet zu übertragen? Welches Konzept ist die richtige Wahl? Jörg Langer hatte vor einiger Zeit eine Idee: Was passiert wenn man vollwertige redaktionelle Inhalte mit User Content kombiniert? Diese Idee wurde zu einem Konzept und dieses Konzept wurde umgesetzt. User verfassen News und Artikel, sind Teil des Ganzen und werden unterstützt und verbessert durch eine professionelle Mannschaft im Hintergrund. Ob die Idee aufgeht und breite Zustimmung findet, wird sich ab kommenden Freitag zeigen, wenn GamersGlobal vollständig den Vorhang öffnet.

Ich durfte Teil der Beta Phase sein und einige, wenn auch wenige, Ideen beisteuern. Ich glaube das hier ein schöner und positiver Ansatz gefunden wurde um 2 Welten zu vereinen. GamersGlobal wird seinen Weg machen, auch wenn es auf mich als aktives Mitglied verzichten muss. News zu verfassen und Artikel zu schreiben passt einfach nicht in mein Zeitfenster. Dafür bin ich zu stark an der Materie selbst, den Spielen, interessiert. Wie im letzten Blogeintrag erwähnt, muss ich erst einmal etwas auf- bzw. nachholen.

Mir ist es auch wichtig hier mit offenen Karten zu spielen und zu erwähnen, dass dieser Eintrag nicht als pure Werbung durchgehen soll, sondern das ich gerne auf GamersGlobal verweise.
Ich wünsche Jörg Langer und dem Team rund um GamersGlobal alles Gute und hoffe das sich der Erfolg bald einstellen wird.

Bildquelle: gamersglobal.de
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Dead Rising, Dead Space, Drakensang, Fallout 3, Gothic 3, Resident Evil Umbrella Chronicles und Super Mario Galaxy sind nur einige Spiele einer langen Liste von nie zu Ende gespielten Titeln. Warum kaufe ich mir eigentlich immer aktuelle Spiele, wenn ich genau weiß das ich noch einen Stapel “alter” Games habe? Ich kaufe mir ja auch nicht einen Kasten Bier, trink die Flaschen nur bis zur Hälfte leer und lege mir den nächsten Kasten zu. Das ist nicht nur unlogisch sondern auch verdammt dämlich und kostspielig. In anderen Lebenslagen würde ich mich wohl darüber aufregen, jeden Euro noch einmal umdrehen und immer mit dem Gedanken spielen, ob ich mir diesen nicht sparen könnte. Aber bei diesen Videospielen blättere ich nur so die Scheine hin, weil ich ja auf dem aktuellsten Stand sein möchte.

Dabei Frage ich mich in letzter Zeit vermehrt: Muss das eigentlich so sein? Vielleicht reicht es ja auch nur jedes fünfte aktuelle Spiel zu kaufen. Vor allem habe ich überhaupt nicht die Zeit für die ganzen Titel und eigentlich auch nicht das Geld. Das liebe Geld ist bestimmt in andere Dinge besser investiert, als in Spiele die nicht durchgespielt werden.

Weiterhin kommt hinzu, dass mir so langsam auch ein wenig das Interesse an neuen Titeln fehlt. Es ist unter dem Strich doch immer wieder das Gleiche mit einer etwas besseren Grafik als zuvor. Fortsetzungen soweit das Auge reicht. Was ich mir wünsche sind Spiele die Geschichten erzählen, eine ordentliche Story vorweisen können die mir auch noch Monate, wenn nicht sogar Jahre nach dem Durchspielen im Gedächtnis hängen bleiben. Sollte die Story dann doch nicht meinen Erwartungen entsprechen, bleibt zumindest noch die Atmosphäre. Passt die, passt auch das Spiel zu mir. Doch auch hier viel zu oft: Fehlanzeige.

Genau aus diesen Gründen werde ich zukünftig mit angezogener Handbremse die Videospielwelt begutachten. Es erscheint ein neuer Teil von Serie XYZ? Soll er doch: Ohne mich. Entwickler 123 wirft Ende des Jahres das beste Action Spiel mit der größten Open World und der tollsten Grafik auf den Markt? Soll er doch: Ohne mich. Universum of Warcraft erscheint und zieht Millionen von Spieler in seinen Bann? Von mir aus: Ohne mich.

Ich ziehe mich erstmal zurück in meine eigene, antike Spielewelt. Weg vom Schuss. Ich denke es wird nicht einfach, gerade wenn die ganze Blogschau über die aktuelle Technik berichtet, aber ich bleibe hart und faste. Und ich bin mir sicher: Am Ende werde ich glücklich darüber sein.

Bildquelle: flickr.com/photos/t0m0/48613840/
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Über 10 Jahre habe ich warten müssen. 10 Jahre in denen mich ein Beat ‘em up nicht mehr so begeistern konnte wie Street Fighter II (SF2). Klar, da war ein Toshinden, Tekken und auf der Dreamcast noch ein Dead or Alive, aber die konnten SF2 nie das Wasser reichen. Technisch sicherlich, aber nicht spielerisch. Und jetzt ist es endlich soweit, die ganze Warterei hat ein Ende und nachdem im letzten Jahr die Arcade Version erschienen ist darf man auf der heimischen Konsole auch selbst Hand anlegen: Street Fighter IV (SF4) ist da.
Bis auf 2, 3 Kleinigkeiten bin ich absolut begeistert. Wobei es manchen schon sauer aufstossen könnte, da SF4 streng genommen “nur” ein SF2 ist, welches auf den aktuellen grafischen Stand gebracht wurde und noch eine Handvoll neue Charaktere mitbringt. Aber auf der anderen Seite ist es so wie es ist, einfach nur fantastisch und ich bin der Meinung das Capcom das genau richtig gemacht hat. Ganz nach dem Motto: Never touch a running system (seller).

Witzigerweise war ich anfangs, so in den ersten Spielstunden, enttäuscht von SF4. Diese Kleinigkeiten nervten mich gewaltig. Da wäre die Steuerung, die einfach nur schwammig rüber kam und gar nicht mal so als nervende Kleinigkeit durchgeht. Wenn man die Steuerung nämlich nicht beherrscht kann man es auch gleich bleiben lassen. Das Digikreuz des Xbox360 Controllers wollte einfach nicht wie ich gerne gewollt hätte. Zusätzlich zum misserablen Digikreuz soll man dann noch die Ex Moves und Super- bzw. Ultracombos ordnungsgemäß ausführen können? Unmöglich!
Das es doch möglich ist zeigt mein aktueller “Skill-Stand” . Ich musste mir aber die Button Konfiguration anpassen und bin komplett auf den Analogstick umgestiegen. Niemals hätte ich vorher gedacht, dass ich mit dem “Nippel” des original 360 Controllers so gut die Moves ausführen kann. Ein Hadouken geht locker von der Hand und der Feuerball fliegt schön fein Richtung Gegner. Gerade in Hinblick auf die Super- und Ultracombos bin ich sehr glücklich darüber, dass ich die Button Belegung geändert habe. Dieses sieht wie folgt aus:

X = mittlerer Schlag
Y = harter Schlag
A = mittlerer Tritt
B = harter Tritt
LB = Wurf
LT = Force
RB = LS+MS+HS
RT = LT+MT+HT

Die leichten Schläge/Tritte habe ich über Board geworfen. In meinen Augen braucht man die einfach nicht. Akuma ist der einzige Charakter bei dem man für die Super-/Ultracombo tatsächlich den leichten Schlag und Tritt benötigt. OK, da muss ich dann leider passen, aber ansonsten ist alles im grünen Bereich und ich komme mit der geänderten Button Belegung viel besser zurecht.
Ich werde auch auf eine Anschaffung eines neuen Controllers verzichten. Mittlerweile komme ich mit dem Original so gut zurecht, dass ich es nicht einsehe Geld für etwas auszugeben was ich dann doch nicht benötige.

Zur Zeit nervt mich noch gewaltig das Match Making System von SF4. Geht man auf Spielersuche, klappt vllt. jeder 10. Anlauf das ein Spiel zustande kommt. Das Nervige daran ist, dass man jedesmal bestätigen muss das erneut nach passenden Rivalen gesucht werden soll. Unter “Schnelles Spiel” stelle ich mir was ganz anderes vor. Da wäre es viel besser, wenn man ein Schnelles Spiel auswählt und das Match Making System macht den Rest völlig automatisch bis ein Slot bei einem Kandidaten frei ist. Für mich ist dieses “Problem” deshalb eine Kleinigkeit, da man das Ganze umgehen kann in dem man selbst ein Spiel erstellt. Nach ein paar Sekunden, im worst case ein paar Minuten, joined ein Gegner und es kann losgehen. So ganz ohne nerviges reconnecten und Nachteilen eines schnellen Spiels.

Ansonsten kann ich über mich sagen, dass Blanka und generell die restlichen Charge Charaktere mir besser liegen, als die Ryu und Ken Varianten. Aber, und das ist die letzte Kleinigkeit die mich nervt, spielt man online kann man davon ausgehen, dass die Gegner zu 90% mit einem Ryu, Ken oder Sagat spielen. Ganz selten kämpft man gegen andere Charaktere. Die Abwechslung leidet darunter. Vor allem spielen fast alle die gleiche Taktik: Hadouken, warten bis der Gegner in die Nähe springt, Shoryuken, nachdem der Gegner getroffen wurde und wegspringt, hinterherspringen mit gestreckten Fuß (harter Tritt) und bei Landung ein niedriger harter Tritt. Gut, ok, so spielt man die Charakter, aber die Taktik ist sowas von durchschaubar mittlerweile das es fast schon langweilig ist. Gerade wenn ich Blanka nehme und den Gegner mit Stromschlägen einheize wissen die Ryu Typen gar nicht wie ihnen ergeht. Da gibts dann noch 2, 3 Tricks wie man den Gegner zum Shoryuken “überreden” kann und wenn er dann wieder auf dem Boden der Tatsachen aufkommt, setzt man einen gezielten Wurf o.ä. an.
Ich will jetzt nicht behaupten, dass ich der absolute Kenner und Ryu Killer bin, aber wenn so wie oben erwähnt gespielt wird, ist die Chance zu verlieren geringer.

Spaß gemacht haben vor allem die Kämpfe gegen die Vier Fäuste und Insert Disk II. Da verliert man auch mal des öfteren und das fordert dann positiv. Der Rest muss noch üben ;) .

Wer jetzt immer noch Bock hat auf die Fresse zu bekommen, der added mich am Besten im ICQ (sofern vorhanden) und Xbox Live. 81023299 bzw. MasteRehm.

Ich bin dann mal wieder auf dem Trainingsgelände…

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Von dir will ich eigentlich nur eins hören: Du hast kein Problem, MasteRehm, ich kümmere mich um den Scheiß. Geh wieder rein, beruhige die Nigger und warte auf die Kavallerie, die jeden Augenblick kommen wird.

JUHU, Amazon UK geht wieder. Das erfreut mich so sehr, dass ich gleich mal eine mega große Bestellung aufgegeben habe: Dawn of War 2, Resident Evil 5 und Street Fighter IV. Leider ist das SFIV Fighter Pad nicht vorbestellbar, sonst wäre das auch noch im Warenkorb gelandet.

Anscheinend war es dann doch ein Systemfehler. Vielleicht steckt auch die Umbrella Corporation hinter all dem. Sorry, bin grad voll dabei

Und was nicht fehlen darf, ein fettes Dankeschön an den Leser Smirna, der mich darauf aufmerksam gemacht hat.

Bildquelle: flickr.com/photos/drewesque/
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Ich stell mir gerade folgendes vor: Nelson zeigt mit seinem Finger auf das Giga Symbol und ruft sein typisches “Ha-Ha!” aus. Giga ist am Ende und irgendwie finde ich das überhaupt nicht schade…

Bildquelle: flickr.com/photos/holgman/
category: games
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Resident Evil 5 und Dawn of War 2 sind zwei Titel die ich mir definitiv über Amazon UK bestellen wollte.  Wenn ich mir das neue Video von Splatterhouse so anschaue dann wäre dies sicherlich auch ein Kandidat für die englische Niederlassung. Dabei geht es mir gar nicht mal in erster Linie um das Geld, sondern das ich eine englischsprachige uncut Version in meinen Händen halten darf. Ich stehe weder auf schlechte deutsche Syncros noch auf Blut in grün. Amazon UK machte mich im vergangen November verdammt glücklich: GoW2, Fallout 3 und Dead Space fanden den Weg zu mir. Schöne und einfache Sache. Amazon eben.

Am Sonntag musste ich aber leider feststellen, dass ich entweder zu doof zum bestellen bin oder Amazon irgendwas gedreht hat. Einfach so würde beim Checkout der Ware nicht die nachfolgende Fehlermeldung stehen:

*** We’re sorry. This item can’t be shipped to your selected destination. You may either change the shipping address or delete the item from your order by changing its quantity to 0 and clicking the update button below. ( See geographical restrictions.) ***

Im Internet konnte ich zu dem Problem auf die Schnelle nichts zu finden, also den Actionman angeschrieben wie das bei ihm aussieht. Der wiederum meldete zurück: Gleiches Problem! Da der MasteRehm nicht so schnell aufgibt, hat er dieses dann gleich mal an Amazon UK eskaliert.
Zurück kam die Antwort, die Stunden später auf mehreren Blogs zu lesen war:

I’m sorry to hear about the system error that prevented you from placing an order to be delivered to Germany. I can completely understand your frustration and annoyance with this situation. In order to help you out this problem, I have forwarded this issue to the concern department. As this issue is widespread, our developers will be working on a solution. We appreciate your patience in this regard, once we receive an update we will get back to you within 4 business days February 12, 2009. These errors are normally fixed quite quickly; perhaps you could try again shortly. I can understand that this is a bit frustrating for being asked to wait. However, please note that this additional period will give us the time to take right actions upon the situation and will be able to make sure that this matter is resolved to your fullest satisfaction. I realize that at this point of time asking you to wait little longer would be disappointing, however, we would really like to correct this situation, in the hope that we can redeem ourselves. Please accept our apologies for any inconvenience caused in this regard. Thank you for your patience and for bringing this matter to our attention.

Das beruhigte erst einmal. Ein Systemfehler der gefixt wird. Was wieder beunruhigte war der Artikel von Golem.de. Eine mögliche Liefersperre? Mal wieder die Schnauze voll von all den Gerüchten im Netz, setzte ich eine neue Mail an Amazon auf mit der Bitte um Klarheit bezüglich der Lieferung nach Deutschland. Als Antwort kam folgendes:

From your email, I understand that you are unable to place the orders to be delivered to Germany.
Please accept our sincere apologies for any inconvenience caused.
Unfortunately, at this moment this problem is more widespread and we do not exactly know when this issue will be rectified.
I have forwarded your details to our technical and transportation department to find out whether this issue is related due to the bug that arised in our software system or is there any change in the Amazon policies with regards to ordering items from Amazon.co.uk and to be delivered to Germany.
In this case, I would request you to wait a bit longer to get the issues resolved.
I can confirm that I will personally update you when we have an answer from our relevant departments.
We will contact you again within 3 to 5 business days with an update.

Und jetzt bin ich mal gespannt was bei der ganzen Sache unter dem Strich raus kommt. Alternativen gibt es, aber so gut, ohne irgendeinen Händler zu diskriminieren, wie Amazon werden diese nicht sein. Und eine Sache ist sicher: Das Ganze stinkt!

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Schieb ich eine Wut. Von 20 Spielen kein einziges gewonnen. Bin ich so schlecht oder sind die Gegner so verdammt gut? Das schlimmste Match bis jetzt war für mich als ich dem Gegner nur noch 20 Punkte (von 500!) abziehen musste und der noch einmal das Blatt gedreht hat. Die meiste Zeit frage ich mich, wie schnell der Gegner zu so guten Einheiten kommt und ich jedesmal aufs neue kläglich versage. Ich muss wohl irgendeinen Trick übersehen haben oder ich reagiere nicht schnell genug. Trotz aller Wutausbrüche macht Dawn of War 2 verdammt viel Spaß, so wie der erste Teil dem ich damals ebenfalls verfallen bin.
Wer selbst Hand anlegen möchte, zieht sich via Steam die Beta und versucht sich selbst. Aber Vorsicht: Wutausbrüche sind vorprogrammiert!

Bildquelle: flickr.com/photos/thq-de
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641 Millionen $ Verlust. Irgendwie amüsant. Nicht das ich schadenfroh wäre, aber DER Spielekonzern schlechthin fährt so einen großen Verlust ein? Was mich aber viel mehr interessiert ist die Tatsache, ob John Riccitiello (JR) Wort hält.
Zitat JR im Juli’07: “Wir langweilen die Leute zu Tode und machen Spiele, die immer schwerer zu spielen sind… Achtzig, neunzig Prozent der Ressourcen, die wir und unsere Konkurrenten einsetzen, werden in Fortsetzungen von Spielen gesteckt, die Teenager-Jungen mit schnellen Daumen überversorgen”

Trotz eines höheren Umsatzes sind die Verluste gestiegen und dabei stellt sich die Frage, ob EA trotz ihres Sparplans, welche Entlassungen von Mitarbeitern und Schließungen von Entwickler Studios nach sich zieht, neue kreative Titel die Tür offen hält. Kann EA überhaupt so ein Risiko eingehen? Es sind doch aber gerade Titel wie Fifa die für den Gewinn sorgen und Jahr für Jahr runderneuert auf den Markt geworfen und wie geschnitten Brot verkauft werden. Die Kapitalgeber hinter EA werden in Zukunft die Kreativität möglicherweise im Keim ersticken lassen, da sie einem neuen, innovativem Spielkonzept keine Chance geben werden. Ein Spiel das möglicherweise keinen Gewinn an Land spült an den Mann bringen?

Ich bin kein Hellseher, aber ich könnte meine Hand ins Feuer legen, dass JR nicht sein versprechen halten kann, sondern EA weiterhin die Fortsetzungsmaschine Nr. 1 bleibt.

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Auf der einen Seite gibt es Spiele die sich nicht verkaufen, weil sie einfach scheiße sind. Auf der anderen Seite gibt es Spiele die sich nicht verkaufen, da sie angeblich Opfer der Raubkopierszene wurden. Was ist das Ende vom Lied? Das Entwicklerstudio schließt die Pforten.
Nicht so bei den Ensemble Studios (ES). Als im September des vergangenen Jahres bekannt wurde, dass die Entwickler der Age of Empires (AoE) Reihe dicht machen, fragte sich jeder: “WTF?” Von der AoE Reihe wurden 20 Millionen Einheiten verkauft, aber Microsoft war das wohl zu wenig. Die Schließung erfolgte aufgrund finanziellen Gründen, versteht sich. Das letzte, vermutlich große, Spiel steht in den Startlöchern: Halo Wars. Wie wird die Qualität dieses Titels am Ende aussehen? Haben die Jungs von ES noch einmal richtig Gas gegeben, obwohl sie genau wussten, egal wie gut das Spiel wird und sich verkauft, sie ihren Arbeitsplatz verlassen müssen? Leider schützt Erfolg nicht vor dem Untergang. Traurig, aber wahr.
Bruce Shelley, Mitbegründer der ES, sagt auf dem Unternehmensblog leise goodbye. Auch ich möchte mich verabschieden und für Teil 1 von AoE bedanken. Ein verdammt gutes Spiel zur damaligen Zeit.

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Im März werden es 4 Jahre. 4 lange Jahre. Dabei frage ich mich immer wieder: “Sind 4 Jahre nicht genug Zeit, um ein Spiel zum Ende zu begleiten?” Ich habe mir vor 2 Jahren schon geschworen, dass ich Resident Evil 4 vor dem Erscheinen des 5. Teils durchspielen werde. 2 weitere Jahre sind ins Land gezogen und was ist passiert? Nichts! Die letzte Szene an die ich mich erinnern kann ist die auf dem See, wenn man mit Leon gemütlich über diesen fährt und auf ganz üble Weise gestört wird. Und DAS, meine Damen und Herren, ist erst nach ca. 4 Stunden Spielzeit.
Also was zum Geier hat mich daran gehindert das Spiel so dermaßen gegen die Wand zu fahren und in der Ecke seinem Schicksal zu überlassen? Tja, da…, fehlen mir die Worte.

To cut a long story short: Um mein Versprechen zu halten, habe ich gut einen Monat Zeit, bevor im März Teil 5 erscheint. Was ich in 4 Jahren nicht geschafft habe muss jetzt in 4 Wochen über die Bühne gehen. Stress pur, aber es kann mir danach wenigstens niemand vorwerfen, ich würde meine Versprechen nicht einhalten…

Bildquelle: flickr.com/photos/mattbrett