Are you gonna bark all day, little doggy, or are you gonna bite?
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GüVT2

Unter dem Motto: “Das Maul aufreißen kann jeder“, hab ich mir dann doch mal ein paar Gedanken über mögliche Konzepte aller Art gemacht. Von Webseiten, Techniken und deren möglichen Inhalten. Einige Ideen wird es sicherlich schon geben, aber sind mir unbekannt. Außerdem werde ich auch ein paar bestehende bzw. umgesetzte Konzepte aufführen.

Minimalismus
Gibt es eine Seite da draussen die glänzt aufgrund ihres minimalismus? ich stelle mir da gerade ein Blog vor, welches ohne großen Kommentar und Text einfach die neuesten Screenshots und Videos veröffentlicht. Entweder als Verlinkung zur Quelle oder als eingebettetes Video bzw. Bilder/Screenshot Gallery. Zu entscheiden wäre noch, ob die Prio auf der Aktualität liegt oder man eher etwas verfolgt wie eine Tageszusammenfassung. Wenn ich zurück denke an die GeeKWeek, welchen treuen Lesern von gamequickie sicherlich noch ein Begriff ist (*hust*), konnte das auch einige begeistern. Diese wöchentliche Zusammenfassung war immer mit etwas Arbeit verbunden, auch gerade deshalb, da ich nicht einfach so die Links in einen Artikel geklatscht habe. Ich denke die richtige Balance ist hier zu finden. Außerdem könnte man auch darüber nachdenken, ob man das Ganze mit Themen aus der Filmbranche mischt. Ich gehe davon aus, dass mind. 2/3 aller Zocker auch Filmbegeisterte sind.  Die Zielgruppe wäre also passend. Eine Blogroll, Kommentarfunktion oder sonstige Blog-Features gibt es nicht. Minimalismus eben.

Gamesbranche
Vor ein paar Tagen  hätte ich noch geschrieben, dass so eine Seite (zumindest im deutschsprachigen Raum) noch erfunden werden muss. Aber, die gibts mittlerweile und heißt: GamesDienst – Nachrichten für die Games-Branche. Idee find ich gut, aber da ich erst seit 3 Tagen mitlese kann ich noch keine Beurteilung abgeben.

Macher
Passt natürlich auch zur Kategorie Gamesbranche, aber vorstellbar wäre auch eine Seite die sich ausschließlich um Interviews mit den Machern der Gamesbranche befasst. Ich denke das ist ein Thema das Interesse weckt. Vor allem wenn die richtigen Fragen gestellt werden und das Interview dementsprechend gut gewürzt präsentiert wird. Weiterhin könnte man auf der Seite ein Who is Who der Gamesbranche erstellen. Mit Hintergrundinfos, aktuellen Projekten und für welches Unternehmen die Person gerade tätig ist.

Podcasts
Das ist so ein Thema für sich. Ich selbst bin nicht so der Podcast Fan. Ab und zu hör ich mal einen, aber das zählt nicht zum täglichen Brot. Daher kenn ich so gut wie keine Videospiele Podcast Seiten. Im Endeffekt kann ein gut gemachter Podcast so den ein oder anderen Artikel links liegen lassen. Dabei muss der Podcast aber schon die Amateur Hürde in meinen Augen übersprungen haben und ganz klar durchgezogen werden. Wenn da längere Pausen zu hören sind oder der/die Podcast Macher sich verquatschen wird es langweilig. Unter dem Strich glaube ich nicht, dass Podcasts DAS Ding im Bereich der Videospiele ist. Eher angebracht würde ich diese im vorherigen Punkt bez. Interviews halten.

Videos
Es gibt Gametrailers. Jedem bekannt und ich gehe davon aus, dass die Seite sehr gut besucht ist. Mal unabhängig von den “echten” Gametrailern, also Ingame Szenen oder eben Trailern zu den Spielen, gibt es aber noch ganz andere Dinge die man mit Hilfe von Videos umsetzen kann. Da hätten wir z.B. Rawiioli. Die Jungs leisten eine solide Arbeit und es macht Spaß den beiden beim Zocken zuzuschauen. Wie aber schon im Vorgängerpost von mir angesprochen, sind die Videos von den Beiden nicht mehr so mein Ding, aber das ist nun mal Geschmackssache. Fakt ist, gut das die Beiden Rawiioli auf die Beine gestellt haben. Das war zu Ihren Anfangszeiten etwas erfrischend neues und definitiv mal ein Schritt in eine richtige Richtung, abseits des Mainstreams.
Eine feine Sache sind die CO-OP Videos von Area5. Freunde bzw. Kollegen unterhalten sich über die aktuellen Titel, lassen sich dabei Filmen und zeigen immer wieder Videoschnipsel zur bestehenden Diskussion. Geht schon in Richtung professionalität und macht spaß beim Zuschauen. Die konnten mich binnen kurzer Zeit als Stammleser/-gucker gewinnen.
Im Videobereich gibt es sicherlich noch mehr Möglichkeiten die noch unausgeschöpft sind, aber das Problem das ich hierbei sehe, ist ein gewisser Anspruch. Einfach mal die Videocam aufklappen und loslegen ist einfach zu amateurhaft. Das gelingt vielleicht bei diversen Porno Vertretern, aber um einen gewissen Anspruch zu gewährleisten, sollte schon darauf Wert gelegt werden ein ordentliches Video zu produzieren und das kann für einen ungeübten sich schwieriger gestalten als vorher vorstellbar.

Comedy
Eigentlich könnte sich das zu meiner Lieblingsidee entwickeln: Publisher, Entwickler oder doofe Messebesucher verarschen. Das Ganze aufgenommen auf Video oder von mir aus rein audiotechnisch festgehalten. Sowas ist mir bisher noch nicht untergekommen. Das einzig lustige was mir spontan einfällt sind die Jungs von Mega64. Aber das kann doch nicht alles gewesen sein? Vielleicht gibt es draußen Leute die man einfach nur mal aus der Reserve locken müsste, die sich dann mal trauen mit ein paar witzigen Texten z.B. bei Microsoft anzurufen und den Master Chief verlangen or whatever. Mit ein paar guten Ideen könnte dadurch eine Videogames Comedy Seite entstehen die sicherlich von Erfolg geprägt sein wird, denn wer lacht nicht gerne?

ÜBER Portal
Es gibt diverse Portale die einem das Leben versüssen, sofern man auf deren Süssigkeiten steht. Im Videospielebereich muss man aber darauf verzichten oder zumindest in einem geschlossen Bereich bleiben. Die Hersteller kochen ihr eigenes Süppchen und jeder bastelt an seinem eigenen Portal. Ach wäre das schön, wenn die Playstation und Xbox User ein gemeinsames Portal bedienen würden. Eine Demo erscheint für beide System zur gleichen Zeit, ein gemeinsamer Chat (Text + Voice) ist möglich und sogar ein gemeinsames Zocken. Zugegeben, klingt ein wenig utopisch. Für einen Dritten möglicherweise auch umsetzbar, aber weder Microsoft noch Sony würden das zulassen das sich die beiden Welten vereinen.
Was ich aber für viel interessanter finde, ist ein Dienst der zumindest alles andere erfasst. Nehmen wir mal als Referenz last.fm. Unabhängig vom eingesetzten Betriebssystem oder Media Player, können die User ihre aktuell abgespielte Musik an das Portal übertragen. Die Information, nicht die Datei selbst versteht sich. Jetzt mal angenommen so einen Dienst gäbe es Plattform unabhängig für Videospiele, direkt auf der Konsole und PC. Der User überträgt die Daten an diesen Dienst und jeder kann sehen was der User gerade für ein Spiel spielt und in welchem Level er steckt. Klar, so etwas gibt es schon z.B. bei XBox Live, aber eben nur für diese geschlossene Community. Dabei interessiert mich als Spieler im ersten Moment nicht, auf welcher Hardware das Spiel gespielt wird. Der eine Kumpel hat das Spiel für die PS3, ein anderer für die 360 und ich für die Wii. Interessant ist das Spiel und nicht die Plattform. Im Vergleich zu last.fm ist mir ja auch egal, mit welchem Media Player jemand die Musik hört. Der Kern ist das was er hört.
Erweiterbar wäre diese Konzept noch mit Dingen die Twitter ähnlich sind oder ein myspace für Spiele. Ideen gäbe es da noch genug. Die große Gefahr hierbei ist aber, ob die Hersteller davon zu überzeugen sind. Man müsste auf dem PC damit anfangen und das Ganze salonfähig machen. Der nächste Schritt wäre dann der schwierige und ohne Beziehungen wird sich wohl keiner der Konsolenhersteller für die Lösung bzw. den Dienst interessieren. Aber, und da bin ich fest der Meinung, könnte das Konzept aufgehen und doch ein paar Spieler überzeugen plattformunabhängiges social networking betreiben ;) .

Streaming Technology
Vor Jahren und eigentlich irgendwie auch noch heute leicht unvorstellbar: “Echte” Spiele im Browser, welche nicht lokal installiert sind, sondern irgendwo in irgendeinen Rechenzentrum und auf den heimischen PC gestreamed werden. Faszinierende Sache, die aber sofort Fragen aufwerft: “Ja ne, is klar, in einem kleinen Fenster mit ner 320x400er Auflösung”, “Ist doch dann eh nur Pixelmatsch”, “Ruckelt bestimmt wie’d Sau” oder “Sind das die light Versionen in 2D?”. Dave Perry mit seinem Gaikai Projekt zeigt, dass da doch tatsächlich viel mehr geht. Spiele wie Crysis, Spore oder auch ein WoW, startet man direkt aus dem Browser heraus. Egal ob Linux, MacOS oder Windows, es läuft Plattform unabhängig. Das Spiel wird als eine Art Video zum Client gestreamed und läuft tatsächlich auf einem Server, der wiederum die Power für das Spiel hat. Lokal muss man keinen hochgezüchteteten Stromfresser stehen haben, denn es reicht Durchschnitts-Hardware zu besitzen.
Rein diese Streaming Technik betrachtet, unabhängig wie dann letztendlich das Bezahlmodell aussehen wird, halte ich diese für einen Meilenstein. Sofern mir eine Internetverbindung zur Verfügung steht, die nicht im unteren Segment liegt, kann ich überall und völlig unabhängig auf meine Spiele zugreifen und diese zocken. Ich finde das fantastisch. Keine Installationen, keine Sorgen um irgendwelche Fehlermeldungen während der Spiels und somit keine Installation von Patches. Weiterhin einen viel geringeren Stromverbrauch. Nachteile hat das Ganze natürlich auch, wie z.B. die Vorraussetzung einer “guten” Breitbandverbindung oder dem möglichen Wegfall eigener Konfigurationen und Veränderungen am Spiel. Grundsätzlich sehe ich persönlich aber mehr positive Punkte an dieser Streaming Technologie und ich bin der festen Überzeugung das Dave Perry damit ein ganz großer Wurf gelingt.

Das waren jetzt mal ein paar Ideen zu Konzepten und Möglichkeiten. Mich würde jetzt interessieren, was ihr davon haltet und welche Ideen euch so im Kopf rumschwirren…

Bildquelle: flickr.com/photos/29487767@N02/
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Dead End

Die Luft ist raus. Irgendwie, irgendwo, irgendwann. Das Interesse an Videospielen ist kurz vor Null angekommen. Warum eigentlich? Eine Analyse…

Grundsätzlich ist es so, dass ich immer noch gerne spiele. Ich verdamme nicht etwa die Videospiele, aber ich spiele gezielter und weniger. Was mich früher interessiert hat, lässt mich heute kalt. Aktuelles Beispiel ist Prototype. Die Previews und all die schönen Screenshots bzw. Trailer waren net anzuschauen, weckten eine erste Vorfreude in mir und jetzt ist das Spiel im Handel. Und? Es geht mir am Arsch vorbei. Unter dem Strich ist das Spiel doch auch nur wieder ein Mix aus verschiedenen Genres. Sprich, alles schon 1.000 Mal gesehen. Es langweiligt mich. Ähnlich geht es mir bei Filmen. Hier sei auch ein aktuelles Beispiel genannt: Terminator 4. Was kann der Film eigentlich? Wird in T4 überhaupt Spannung aufgebaut? Erzählt er eine tolle Geschichte? T4 kann gar nichts und bedient sich jediglich aus den Vorgängerteilen und der Matrix Trilogy. Ach ja, der Schluss ist auch scheiße. T5, der garantiert in 1-2 Jahren folgen wird, können die ohne mich abspulen.

Was bei Filmen schon lange klar ist setzt sich so langsam auch bei Spielen durch. Warum zum 10. Mal den gleichen Rotz spielen? Wo bleiben Spiele die was auf dem Kasten haben? Eine geile Story, badmotherfucking Action oder Rollenspiele die mich in eine Welt hineinziehen die mir auch im Reallife noch durch den Kopf geht. Sicherlich lässt sich so einiges mit “Geschmackssache” definieren, aber es kann mir doch keiner erzählen, dass ein Gamer aus den 80igern nicht irgendwie, irgendwo, irgendwann gelangweilt ist. Alles wiederholt sich nur in schöner. Und ich rede nicht von irgendwelchen Bedienungskonzepten alá Wii. Nein ich rede rein von den Spielen.

Manchmal gönne ich es den Publishern, wenn sie ihre Ware nicht an den Mann bekommen. Tomb Raider: Underworld hat sich nicht so gut verkauft. Gut so! Das ist doch der gleiche Scheiss, wie uns schon 1996 unter die Nase gerieben wurde. Den Entwicklern gehen entweder die Ideen aus oder sie haben keinen Bock auf eine anständige Story. Ich kann mich nur wiederholen: Eine geile Story ist mehr als die halbe Miete. Lieber versinke ich im Story Sumpf, als im jenen der schon vom Kopf ab stinkt und behauptet das beste Feature des Spiels seien die tollen Achievements. OH BOY!
Wenn ich so zurück denke an Resident Evil 4, dass ich vor ein paar Wochen vor dem Kauf des 5. Teils mit vergnügen durchgespielt hatte, und dann Teil 5 mit Vollgas mit einem Kumpel durchgezockt habe, könnt ich nachträglich Capcom verprügeln. Wer kann mir erklären, wo genau dieser 5. Teil den Namen Resident Evil verdient hat? Wieviel ist von Teil 1 übrig geblieben? Wenn ich mir ein Resident Evil zulege, dann will ich Survival Horror zocken und nicht einen -3rd Person ÜBER die Schulter guck- Action Shooter. Die können mich das nächste Mal. Teil 6 muss zurück zu den Wurzeln oder die sehen keinen einzigen Cent mehr von mir.

Im Internet hat sich auch nicht viel getan in den letzten Jahren. Blogs, News- und Trailerseiten sind wie vor 5 Jahren gleich vertreten. Angefangen bei den Newsseiten, die mir immer unsympathischer werden. Vollgestopft mit Werbung das ich beim Aufruf schon Kotzen könnte vor lauter “BLINK-BLINK”, weiß ich überhaupt nicht wo ich mich drauf konzentrieren soll. Kaum einen Artikel ausgewählt, kommt auch schon so eine nette Flash-Werbeunterbrechung, die sich über den ganzen Webbrowser legt. Das nervt einfach und ich werde das Gefühl nicht los, dass alles nur noch Hip-Hop ist. Glänzen und blinken muss es, egal wie gut oder schlecht der Hintergrund ist. Ach, vielleicht…, ja wirklich vielleicht würde ich sogar Geld im Monat bezahlen, wenn ich eine Spielenewsseite ohne den ganzen Rotz finden würde. Übersichtlich, ohne Werbung und eine gute Handvoll engangierte Leute im Hintergrund. Aber das ist Zukunftsmusik und diese Platte will ich hier noch nicht auflegen. Es gibt zum Glück noch Alternativen (gamefront, joystiq…) da draussen die mich gut informieren ohne das ich mich beim bloßen Aufruf der Seite gequält fühle.

Anders als bei den Newsseiten gibt es fast ausschließlich nur eine Anlaufstelle, wenn es um Trailer geht: Gametrailers. Da gehts mir noch gut: Aufrufen, auswählen, gucken, Maul halten und schließen. Wenn dann in einem Video tatsächlich für 10 Sek. eine Werbeeinblendung erscheint, empfinde ich das um ein vielfaches angenehmer als diese Drecksflashteilchen der Newswebseiten. Gut, was könnte sich an Gametrailers verschlechtert bzw. verbessert haben in den letzten Jahren? Ich denke so wie es z.Zt. ist, passt das doch ganz gut. Ein Video bleibt nun mal ein Video. Hmm, wirklich? Was ist eigentl. mit Rawiioli? Die drehen immer noch Videos von sich selbst und zocken gemeinsam vor der Kamera. Das ist wirklich eine schöne Sache, aber lange nicht mehr so gut wie zu ihren Anfangszeiten. Ganz ehrlich: Ich schau mir kein Video mehr von denen an. Mich langweilt das einfach nur. Immer wieder dieses “AWESOME” – ach komm, spiel einfach das Spiel und sag ein paar Sätze dazu, geht mir da zu oft durch den Kopf. Das unnötige Gelaber kann ich dabei nicht mehr hören.

Kommen wir zu den Blogs, meines eingeschlossen: Da hat jemand Pause gedrückt und ein paar davon haben sich nicht erholt. Die wo sich davon nicht erholt haben, brauche ich nicht aufzählen, da diese schon zu oft genannt wurden. Für alle Anderen gilt: Same procedure as every year. Die Bloggerszene hat sich kein bisschen verändert. Das Medium Blog stagniert. Der eine wird jetzt denken, “Ja ist doch gut so”, der Nächste, “Was für ein dummes Geschwätz” und der Letzte, “Boah, was soll sich da auch groß ändern?”. Mir gehts hier auch “nur” um die Gameblogs und nicht um andere. Ich sehe Tag für Tag neue Artikel in diversen Blogs, die über diverse Spiele ihre Eindrücke kundtun. Das ist sicherlich eine feine Sache und ich bin auch froh das es so etwas gibt, aber mein Interesse an den ganzen Blogs schwindet immer mehr. Richtig nervt mich, dass ich ein Dutzend Mal den gleichen Kram lese. “Uuhhh, Mario is back in his new adventure”. “Yeah, Mario ist wieder da. I freu mich auf den Titel” . “Mario beginnt ein neues Abenteuer und ich bin dabei” . Ist ja schön und gut, dass Mario wieder da ist, aber mal ganz ehrlich: Wen interessiert das eigentlich, ob 5 von 10 Bloggern das gut finden, sich den Teil zulegen oder ihr Wohnzimmer mit Mushrooms verzieren? Wobei letzteres doch wieder was besonderes wäre ;) .
Fakt ist, auch hier habe ich sehr ausgedünnt. Von 20 Blogs sind vielleicht 8 übrig geblieben, die ich immer noch gerne lese, wenn auch nicht mehr so intensiv. Ich selbst schreibe auch nicht mehr so viel. Ich bin eh nicht der große Schreiber, was auch den Namensursrpung dieses Blogs prägt, aber warum soll ich Stunden (übertrieben gesprochen) in einen Artikel stecken, den ein paar Leute lesen werden und noch ein geringerer Teil diesen kommentiert, also das wichtige Feedback gibt, wenn ich in der gleichen Zeit mein Hobby ausüben kann? Die Faszination BLOG hat in meinen Augen ausgesorgt. Blogs sind alltäglich geworden und stellen nichts besonderes mehr da. Unerfahrene Leute, wie auch ich, schreiben über irgendwelchen Kram. In diesem Fall über Videospiele. Aber interessiert das auch ein Schwanz?

Irgendwie erscheint mir die ganze Videospiellandschaft immer mehr wie diverse Radiosender. Es wird immer das Gleiche gespielt, Tag für Tag, obwohl die Auswahl riesig ist. Was ist die Lösung? Radio aus, gezielt das anhören was einem wirklich gefällt und nicht den Einheitsbrei. Alle spielen den letzten Überflieger Titel, weil alle das Spiel so toll finden und davon angefixt sind – na und? Wenn das Spiel keine Seele hat, dann zukünftig ohne mich und wenn es noch so toll zu sein scheint.
Desweiteren habe ich diese Killerspiel Debatte sowas von satt. Von mir aus verbietet die Teile, aber geht mir nicht jede Woche mit dieser Dreckdiskussion auf den Sack. Jugendschutz? Klar! Bevormundung? Ihr habt sie nicht mehr alle. Aber macht ruhig, dann geb ich halt für die wenigen interessanten Spiele kein Geld aus, aber besitze sie trotzdem. Einmal Arschloch sein, bevor man zu einem gemacht wird.

Neue Ideen braucht das Land! Ist z.B. ein GamersGlobal der Höhepunkt des Ideenreichtums? Leser die zu Schreiber werden? Der Ansatz und die Idee ist sicherlich nicht verkehrt, aber wenn ich jetzt Wochen nach der Beta Phase auf GamersGlobal hinüberblicke, frage ich mich was da noch besonderes übrig geblieben ist!? Etwas provakativ ausgedrückt: Eine stinknormale Newsseite mit Reviews. Wie viele andere Websites da draußen auch.
Wo bleibt der wirkliche Turbo? Facebook hat es vorgemacht, was im Web in Hinblick auf ein soziales Netzwerk möglich ist. Last.fm verbindet Musikliebhaber. Doch wo bleibt das ÜBER Portal für Gamer? Ein Netzwerk das zu jeder Zeit abrufbar ist und voller Informationen steckt. Ein offenes Netzwerk das alle Hardware vereint. Ein Netzwerk das zu jeder Zeit Auskunft gibt, welcher Spieler, unabhängig von der Plattform, welchen Titel gerade zockt. Gespickt mit allen möglichen Zusatzinformationen, wie z.B. in welchem Level er sich gerade befindet. Kombiniert wird das Ganze mit einer Art Twitter, in dem der Spieler Kommentare abliefern kann. Vorstellbare Kommentare gingen in die Richtung wie bockschwer der letzte Endgegner war oder warum man schon seit 3 Stunden einen bestimmten Schatz sucht und diesen nicht findet.
Videospiele hängen dem sozialen Netzwerk Triumph Zug des aktuellen (2.0?) Internets etwas hinterher. Es wird immer noch teilweise dezentral in heterogenen Systemen gespielt und meist manuell im Internet die Gedanken dazu abgeladen. Das ist etwas zur Zeit, wo ich einfach sagen muss: Das “drumherum” der Videospiele ist nicht zeitgemäß.

Gibt es überhaupt da draußen im Videospielebereich einen Minimalismus? Eine Webseite zum Beispiel, welche einfach nur auf einfache Art und Weise die neuesten Screenshots und Trailer präsentiert. Vielleicht in Blogform, vielleicht aber auch auf einer ganz normalen Website. Ganz ohne Gelaber. Ohne lange Texte. Einfach so wie es ist präsentiert. Vielleicht liegt hier der Schlüssel zum Erfolg, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass es all den Casual Gamern da draußen so um detaillierte News geht. Möglicherweise gibt es auch schon so eine Website. Ich kenne sie nicht.
Ein anderes Konzept, welches ich im deutschsprachigen Raum vermisse, sind Hintergrundinfos und Interviews. “Besuch bei Publisher XYZ, Interview mit Entwickler ABC”. Eine Website die sich nur mit solchen Dingen beschäftigt.
Und wenn ich gerade schon “on-fire” bin, wo bitte ist der Comedy Anteil bei Videospielen? Es gibt ein paar lustige Vertreter da draußen, aber gibt es wirklich Videospiel Comedy? Ist so etwas überhaupt umsetzbar?

Ich bin auf alle Fälle sehr gespannt wie das die nächsten Jahre weitergeht, aber ganz ehrlich, ich bin zur Zeit angepisst. Meinen 360iger Controller habe ich schon ne ganze Weile nicht mehr angefasst. Könnte auch die oft diskutierte “Phase” sein, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass mein Interesse einen Schwung erhält, wenn mein Hobby die nächsten Jahre weiterhin so gegen die Wand gefahren wird. Den ganzen wiederkehrenden Rotz da draußen könnt ihr euch auch ohne mich reinziehen. Genau so wie ihr auf mich als Leser verzichten könnt. Irgendwie, irgendwo, irgendwann wird es jemanden bestimmt ähnlich gehen wie mir und ich hoffe derjenige findet eine Lösung für dieses Elend.

Quelle: flickr.com/photos/a_mason

Unsere Kollegen aus Amerika haben bei Serien immer einen entscheidenden Vorteil: Sie sind die Ersten. Wir müssen immer warten, bis die Rechte von den Privatsendern gekauft und das Ganze auch noch schön vertont wurde. Dabei sollte doch auch der Rest der Welt, welcher der englischen Sprache mächtig ist, in den Genuss der aktuellen Folgen kommen.

Leider ist die Antwort meist eine illegale: Filesharing. Via Bittorrent und Co. sind die aktuellen Folgen der Lieblingsserie schon ein Tag nach Ausstrahlung auf dem eigenen PC. Wer sich also auf legalem Boden bewegen möchte, hat in Europa ziemlich schlechte Karten. Eine Möglichkeit wäre z.B., dass ein Freund der sich in den USA aufhält, die Sendung aufzeichnet und einem diese zur Verfügung stellt. Doch wer macht das schon?

Hulu, eine Video-On-Demand- bzw. Streaming-Plattform, ist die Lösung. Serien, wie z.B. Heroes oder Prison Break, aber auch Filme, werden nach ihrer Ausstrahlung im USA TV auf hulu zur Verfügung gestellt. Ermöglicht wird das aus dem breiten Angebot von über 100 Providern, wie FOX, NBC, Universal usw. Die ganzen Videos kommen im Flash Format daher, wie auch bei YouTube und ähnlichen Vertretern. Seit ungefähr Anfang des Jahres wurde von Adobe der H.264 Codec in den Flash Player integriert. Dieser ermöglicht HD Inhalte bei Flash Videos. Gerade hulu profitiert davon, da die Videos auf dem kompletten Bildschirm immer noch verdammt gut aussehen, was bei der einfachen SD Auflösung nicht unbedingt der Fall ist.

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Der typische Haken an der Sache greift natürlich auch hier. Hulu ist nur für Bewohner der USA. Alle anderen bekommen den obigen Text angezeigt. Hulu erkennt die “non-USA IP Adresse” und weigert sich das Video anzuzeigen. Doch das Internet wäre nicht das Internet, wenn es dafür keine Lösung parat hätte.

Ein bekannter und langjähriger Trick, ist die Benutzung eines USA-Proxy Servers. Die IP Adresse wird “amerikanisiert” und somit glaubt hulu das man aus der USA heraus die Plattform benutzen möchte. Kostenlose USA-Proxys verringern aber dermaßen die Bandbreite, dass hulu nicht genutzt werden kann.
Die momentan beste Lösung bietet das Freeware Programm Hotspot Shield. Es baut zwischen dem eigenen PC und einem AnchorFree (Entwickler von Hotspot Shield) Server in den USA ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) auf. Somit erhält der eigene PC eine amerikanische IP Adresse und kann ohne Probleme das Programm von hulu abrufen. Hotspot Shield bringt in Verbindung mit hulu aber auch zwei Nachteile mit:
Zum einen ist der VPN-Tunnel zwar verschlüsselt, aber die Anfragen des eigenen PCs laufen über die Server von AnchorFree. Dies bedeutet, dass man entweder dem Unternehmen ein großes Vertrauen entgegen bringt oder sich vollständig auf hulu konzentriert. Ist man gewollt letzteres durchzuziehen, relativiert sich der Nachteil.
Zum anderen wird auch hier die Bandbreite beschränkt. Sie liegt ungefähr auf DSL 1000 Niveau. Alle Videos können ohne Probleme und nur mit gelegentlichen Rucklern angeschaut werden. Möchte man allerdings die bessere HD Qualität genießen, reichen die 1.000 kbits/s nicht aus. Da Hulu nicht das komplette Video lädt, wie z.B. YouTube, reicht der Puffer mit dieser niedrigen Bandbreite nicht aus und das Video gerät spätestens nach 2 Minuten ins stocken.

Nach dem Motto “besser als nix” bietet die Hotspot Lösung immer noch den besten Ansatz. Zwar ist es irgendwo schade, dass man nicht seine Lieblingsserie in HD anschauen kann, doch für den kurzen Seriengenuss zwischendurch, reicht die SD Auflösung allemal. Und nicht zu vergessen: Es ist legal.

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Nachfolgend ein kleines Tutorial über die Installation von Hotspot Shield unter Windows.

Hotspot Shield kann hier heruntergeladen werden. Während der Installation wird abgefragt, ob man diverse Programme, wie z.B. die Yahoo Toolbar, installieren möchte. Ich würde davon abraten, auch wenn AnchorFree sein kostenloses Dasein damit begründet. Das Programm installiert grundsätzlich eine virtuelle Netzwerkkarte bzw. einen sogenannten TAS VPN Adapter. Angezeigt bekommt man diesen im Geräte-Manager unter Netzwerkadapter (Ansicht – ausgeblendete Geräte anzeigen).  Außerdem wird ein Dienst mit dem Namen Hotspot Shield Service (bzw. HotspotShieldService) eingerichtet. Der Starttyp wird auf automatisch festgelegt. Sollte das stören, kann man diesen auf Manuell setzen oder gar deaktivieren. Es darf bei Gebrauch von Hotspot Shield nur nicht vergessen werden, diesen dann zuvor wieder zu starten bzw. zu aktivieren (Tipp: START – Ausführen – services.msc eingeben und OK anklicken; alle Dienste von Windows im Überblick). Wird Hotspot Shield nicht mehr benötigt, kann das Programm ganz einfach über Systemsteuerung – Software deinstalliert werden. Der TAS VPN Adapter wird dabei ebenfalls entfernt.

Ist Hotspot Shield installiert, erscheint unten rechts im Tasktray ein Symbol das wie ein Schild aussieht. Wenn man auf dieses Symbol mit der rechten Maustaste klickt, kann man eine VPN Verbindung herstellen (Connect) oder trennen (Disconnect). Die Konfiguration wie auch das Aufzeigen der Verbindung passiert über den Webbrowser (IE, Firefox o.ä.). Dieser wird automatisch von Hotspot Shield geöffnet (Standardbrowser). Je nach Verbindungszustand färbt sich das Symbol anders ein: Rot = nicht verbunden; Gelb = Verbindung wird aufgebaut; Grün = verbunden. Ansonsten bedarf das Programm keiner weiteren Konfiguration.

Sofern die Verbindung erfolgreich hergestellt werden konnte, ist hulu.com das nächste Ziele für den “Seriengenuss”. Ab sofort erscheint keine Meldung mehr, dass hulu nur für Bewohner der USA zugänglich ist. Grundsätzlich ist das ganze Vorgehen nicht nur für hulu nützlich, sondern auch für viele weitere Online Plattformen, die nur aus den USA zugänglich sind (z.B. NBC’s Video Rewind unter nbc.com). Während der “Hotspot Shield Sitzung” ist empfehlenswert, dass alle Programme mit einer aktiven Internetverbindung zuvor geschlossen werden. Das schont zum einen die Bandbreite und zum anderen fließen keine evtl. vertrauliche Daten über die AnchorFree Server.
Hat man seine Videos der Wahl angeschaut, trennt man am Besten wieder die VPN Verbindung. Doch wie kann man sich sicher sein, ob man nicht doch weiterhin über die VPN Verbindung surft? Eine einfache Überprüfung mit Hilfe von Traceroute macht dies möglich:

START -> Ausführen -> cmd eingeben und OK klicken

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C:\>tracert www.hulu.com

Routenverfolgung zu a1700.g.akamai.net [62.156.238.19]  über maximal 30 Abschnitte:

1     7 ms     2 ms     2 ms  p*[gekürzt].dip.t-dialin.net [91.*[gekürzt]]
2    … [gekürzt]

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C:\>tracert www.hulu.com

Routenverfolgung zu a1700.g.akamai.net [80.67.66.57]  über maximal 30 Abschnitte:

1   210 ms   206 ms   206 ms  10.8.160.1
2   … [gekürzt]

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Bei der ersten Routenverfolgung erkennt man schon beim 1. Abschnitt, dass die Anfrage über einen T-Com (t-dialin) Router läuft. Ist man Kunde von Arcor, 1&1 usw. ist der entsprechende Eintrag natürlich ein anderer, aber er beginnt nicht mit der IP Adresse 10.8.*, was ein Indiz dafür ist, dass man noch den VPN Tunnel benutzt.

So viel zu hulu und Hotspot Shield. Ich hoffe geholfen zu haben und wünsche viel Spaß beim Angucken der wirklich außerordentlich aktuellen und guten Auswahl auf hulu.com.

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Bonuslevel: Automatisierung mit Hilfe eines Powershell Skripts

Um das Obige noch etwas aufzupeppen und unter dem Strich zu automatisieren, habe ich ein Powershell Skript für den Verbindungsaufbau und -abbau geschrieben. Die Windows Powershell ist ein “mächtiges” Kommandozeilenprogramm und eine Alternative zur normalen Windows Kommandozeile (cmd.exe) bzw. zum Windows Script Host. Details gibt es bei Wikipedia. Herunterladen kann man die Powershell hier (egal ob 1.0 oder 2.0 CTP). Außerdem muss nach der Installation der Powershell, diese noch für das Ausführen von Skripten “freigeschaltet” werden. Hierzu gibt es einen Technet Eintrag bei Microsoft. Zu Empfehlen ist RemoteSigned. Die Skripte selbst sind Textdateien mit der Endung ps1. Das von mir erstellte Skript heißt hulu.ps1 und sieht folgendermaßen aus (# = Kommentar):

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# Name: hulu
# Erstellt am: 04.11.2008
# Letzte Änderung: -

# Eine Wenn-Dann Funktion die überprüft, ob der Hotspot Dienst gestartet ist. Wenn nicht, dann wird dieser gestartet und anschließend das Programm aufgerufen
if (get-service -name hotspotshieldservice | where-object {$_.status -eq “stopped”}) {
start-service HotspotShieldService
& “C:\Programme\Hotspot Shield\bin\openvpntray.exe”
# Skript Pause von 20 Sekunden bevor der tracert Befehl abgesetzt wird
start-sleep -s 20
tracert -h 1 www.hulu.com
# Bestimmt die Pause bis das Fenster der Anzeige geschlossen wird
start-sleep -s 5

# Hier greift wieder die Wenn-Dann Funktion. Ist der Hotspot Dienst gestartet, geht es ab dem Befehl else weiter.
} else {
# Der Dienst wird beendet und impliziert das Schließen des Programms
stop-service -force HotspotShieldService
start-sleep -s 5
tracert -h 1 www.hulu.com
start-sleep -s 5
}

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Es ist also 2x das Skript auszuführen (vor und nach dem Besuch von hulu). Da sich das Browserfenster in den Vordergrund drängt, sofern der VPN Tunnel aufgebaut wird, sollte man das Skript Fenster durch anklicken in der Taskleiste wieder zurückholen. Wenn man dies nicht macht, sieht man auch nicht was der traceroute Befehl ausgibt.
Powershell Skripte können via Doppelklick nicht einfach so ausgeführt werden. Dies ist z.B. mit Batch Skripten ohne Probleme möglich. Da es aber umständlich ist immer die Powershell zu öffnen und dann manuell das Skript zum Ausführen zu bewegen, gibt es natürlich auch hier eine Lösung:

Zur powershell.exe legt man eine Verknüpfung an und bearbeitet diese anschließend. In der Zeile Ziel muss am Ende der Pfad zum Skript hinzugefügt werden. Also:
C:\WINDOWS\system32\WindowsPowerShell\v1.0\powershell.exe “C:\temp\powershell\hulu.ps1″
Ab diesem Zeitpunkt wird beim Anklicken auf die Verknüpfung nicht nur die Powershell geöffnet, sondern auch das passende Skript.

So viel zum Bonuslevel. Fragen einfach via Kommentar stellen. Ich bin gerne behilflich so weit mein Wissen ausreicht ;) .

Bildquellen: hulu.com
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Ich weiß überhaupt nicht wo ich anfangen soll. Ich bin immer noch voll und ganz in Gotham City. 152 Minuten Vollgas. 152 Minuten die volle Batman Power. Dabei gibt es gar nicht mal so viel zu erzählen.

Der Film begeistert, obwohl die Story eigentlich flach gehalten ist. Gut gegen Böse. Batman gegen Joker. Das The Dark Knight so ein verdammt guter Film geworden ist, liegt wohl hauptsächlich an Heath Ledger. Er spielt diesen Joker mit einer Hingabe, die alle anderen Rollen im Film übertrumpft. Eine geniale Darbietung, die ich ihm so nicht zugetraut hätte. Das der Ritter aus Leidenschaft irgendwann einmal seine Kollegen so dermaßen an die Wand spielt: Unglaublich. Um so erbärmlicher, dass er nicht mehr unter uns weilt. Was hätte uns dieser Ledger die nächsten Jahre noch Spaß gemacht? Das dreckige Lachen, die Schmatzer während er spricht, die Gesichtszüge und nicht zuletzt die Körperhaltung machen diesen Joker zur besten verfilmten Comicfigur die ich je erleben durfte.

Der düstere Look des ersten Nolan Batman’s wurde beibehalten und noch verfeinert. Man merkt förmlich das in Gotham die Luft brennt. Zu keiner Zeit wirkt der Film langweilig, da immer zum richtigen Zeitpunkt die Action die Oberhand gewinnt.
Ich könnte mich jetzt noch Stundenlang über die Action, die anderen Charaktere oder über die famosen Fahrzeuge auslassen, aber der Crazy Clown rückt bei jedem Gedankengang immer wieder in den Vordergrund. Der Joker ist ein Genuss. Jeder, der ebenfalls 2,5 Stunden sehr gut unterhalten werden möchte, muss sich auf dieses Abenteuer einlassen.

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English
To be honest, I do not know where to start. I’m still captured in Gotham City. 152 minutes full power. 152 minutes full of batman power. But there is nothing spectacular to tell, indeed.
Although the story is kind of flat the movie inspires. The goodies against the baddies. Batman against Joker. Heath Ledger may be the main reason The Dark Knight has become a damn good movie. Heath Ledger playing the Joker with a sort of devotion that makes every other character in the movie seem pale. An ingenius presentation I did not expect of him. Incredible: No one could imagine that Heath would outact his colleagues in such a way. Too bad that he has left us so early under tragic circumstances. Never mind the fun he could have brought to us in the next few years. The dirty laughter, the smacking, the facial features and last but not least the posture made the Joker the best picturised comic character I’ve ever seen.
They retained and refined the dreary look of the first Nolan Batman. You can feel that the air is burning in Gotham. Since action scenes always get the upper hand just the right time the movie does not seem boring at any time. I could hold forth about action, other characters or the spectacular vehicles, but the Crazy Clown will come to the fore everytime. The Joker is a regalement. Recommendation to everybody that wants to be entertained for 2,5 hours: get involved with “The Dark Knight”

Bildquelle: thedarkknight.warnerbros.com

Was macht denn eigentlich der Herr Shyamalan?
Sixth Sense ist ein klasse Film. Unbreakable hat mir auch sehr gut gefallen. Signs ist einen Tick schlechter, aber durchaus noch zwischen gut und befriedigend. Dann kam The Village. Der Story Twist hat mir außerordentlich zugesagt, aber das darauffolgende Ende ist ein schlechter Witz. Die Waldszene mit der blinden Dame, ach, reden wir nicht darüber. Es folgte das Mädchen aus dem Wasser. Was war das denn bitte? Am Ende des Films habe ich nur gedacht: “Das Mädel wäre wohl besser im Wasser geblieben”.

So langsam war ich der gleichen Meinung wie die ganzen Schreiber im Internet, die von einem immer schlechter werdenden Shyamalan berichten. Doch da, ein neuer Film: The Happening. Trailer angeschaut, für gut befunden und rein ins Lichtspielhaus.
Lieber Herr Shyamalan, ich weiß nicht einmal was Sie mir da eigentlich gezeigt haben. Ich gehe schwer davon aus, dass es auch der letzte Film gewesen ist, welchen ich mir von Ihnen angeschaut habe. Eigentlich bin ich auch selbst daran Schuld, habe ich doch die ganzen Warnungen nicht beachtet.
Beim Verlassen des Kinos erging es mir wie dem jungen Mann auf dem Bild: Am Boden zerstört.

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English
What does Mr. Shyamalan actually do?
Sixth Sense is a very good movie. I loved Unbreakable. Signs is a little bit worse, but absolutely between good and satisfying. Then came The Village. I love the story twist, but the end must be a bad joke. The forest scene with the blind lady, oh, we don’t talk about it. Next was the Lady in The Water. Oh, come on, what was this? At the end I only thought “Better the lady had never left the water”.

I began to agree with all the writers in the internet telling that Shyamalan seems getting more worse with every new movie. But suprise, a new movie: The Happening. After watching the trailer I decided to give it another chance and went to cinema.
Dear Mr. Shyamalan, I am not quite sure what you intended to show me. I am sorry to say that you passed your chance for having me as a potential viewer. I think the only person to blame for this is me since I was not aware of all the warnings.
When leaving the cinema I felt like the you man on the picture: devasteted

Bildquelle: thehappeningmovie.com
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“Der Teufel soll dich holen!”

Gamequickie.de lebt ab sofort wieder. Reifliche Überlegungen, Zuspruch der Leser, einige Angebote zum Kauf und letztendlich die “Liebe” zu meinem Hobby, haben mich davon überzeugt wieder an den Start zu gehen.

Was war. Was wird.
Das Blog erstrahlt nicht nur in neuem Glanz, sondern es handelt sich diesmal um einen kompletten Neustart. Alle alten Beiträge, wie z.B. die GeeKWeek, wurden über Bord geworfen. Unter dem Strich kann man sagen, dass gamequickie als ein neues Blog daher kommt. Nur die “Kenner” wissen was einst mal war.

Zukünftig werde ich die Frequenz an Artikeln etwas lässiger sehen. Gerade das Zeitproblem, welches mich ja im Mai zur Aufgabe bewogen hat, besteht immer noch. Ich denke mit einem etwas anderen Ansatz sollte sich ein gutes Mittelmaß aus Zeit und Aufwand einpendeln. Wie das Ganze aussieht, wird sich die nächsten Wochen dann zeigen. Ideen sind auf alle Fälle genug vorhanden.

Also liebe Leser, aktualisiert eure Blogroll, verkündet es in euren Weblogs und schreit es von mir aus quer über den Hof: Gamequickie.de ist zurück!