Gedanken über Videospiele
- June 18th, 2009
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Die Luft ist raus. Irgendwie, irgendwo, irgendwann. Das Interesse an Videospielen ist kurz vor Null angekommen. Warum eigentlich? Eine Analyse…
Grundsätzlich ist es so, dass ich immer noch gerne spiele. Ich verdamme nicht etwa die Videospiele, aber ich spiele gezielter und weniger. Was mich früher interessiert hat, lässt mich heute kalt. Aktuelles Beispiel ist Prototype. Die Previews und all die schönen Screenshots bzw. Trailer waren net anzuschauen, weckten eine erste Vorfreude in mir und jetzt ist das Spiel im Handel. Und? Es geht mir am Arsch vorbei. Unter dem Strich ist das Spiel doch auch nur wieder ein Mix aus verschiedenen Genres. Sprich, alles schon 1.000 Mal gesehen. Es langweiligt mich. Ähnlich geht es mir bei Filmen. Hier sei auch ein aktuelles Beispiel genannt: Terminator 4. Was kann der Film eigentlich? Wird in T4 überhaupt Spannung aufgebaut? Erzählt er eine tolle Geschichte? T4 kann gar nichts und bedient sich jediglich aus den Vorgängerteilen und der Matrix Trilogy. Ach ja, der Schluss ist auch scheiße. T5, der garantiert in 1-2 Jahren folgen wird, können die ohne mich abspulen.
Was bei Filmen schon lange klar ist setzt sich so langsam auch bei Spielen durch. Warum zum 10. Mal den gleichen Rotz spielen? Wo bleiben Spiele die was auf dem Kasten haben? Eine geile Story, badmotherfucking Action oder Rollenspiele die mich in eine Welt hineinziehen die mir auch im Reallife noch durch den Kopf geht. Sicherlich lässt sich so einiges mit “Geschmackssache” definieren, aber es kann mir doch keiner erzählen, dass ein Gamer aus den 80igern nicht irgendwie, irgendwo, irgendwann gelangweilt ist. Alles wiederholt sich nur in schöner. Und ich rede nicht von irgendwelchen Bedienungskonzepten alá Wii. Nein ich rede rein von den Spielen.
Manchmal gönne ich es den Publishern, wenn sie ihre Ware nicht an den Mann bekommen. Tomb Raider: Underworld hat sich nicht so gut verkauft. Gut so! Das ist doch der gleiche Scheiss, wie uns schon 1996 unter die Nase gerieben wurde. Den Entwicklern gehen entweder die Ideen aus oder sie haben keinen Bock auf eine anständige Story. Ich kann mich nur wiederholen: Eine geile Story ist mehr als die halbe Miete. Lieber versinke ich im Story Sumpf, als im jenen der schon vom Kopf ab stinkt und behauptet das beste Feature des Spiels seien die tollen Achievements. OH BOY!
Wenn ich so zurück denke an Resident Evil 4, dass ich vor ein paar Wochen vor dem Kauf des 5. Teils mit vergnügen durchgespielt hatte, und dann Teil 5 mit Vollgas mit einem Kumpel durchgezockt habe, könnt ich nachträglich Capcom verprügeln. Wer kann mir erklären, wo genau dieser 5. Teil den Namen Resident Evil verdient hat? Wieviel ist von Teil 1 übrig geblieben? Wenn ich mir ein Resident Evil zulege, dann will ich Survival Horror zocken und nicht einen -3rd Person ÜBER die Schulter guck- Action Shooter. Die können mich das nächste Mal. Teil 6 muss zurück zu den Wurzeln oder die sehen keinen einzigen Cent mehr von mir.
Im Internet hat sich auch nicht viel getan in den letzten Jahren. Blogs, News- und Trailerseiten sind wie vor 5 Jahren gleich vertreten. Angefangen bei den Newsseiten, die mir immer unsympathischer werden. Vollgestopft mit Werbung das ich beim Aufruf schon Kotzen könnte vor lauter “BLINK-BLINK”, weiß ich überhaupt nicht wo ich mich drauf konzentrieren soll. Kaum einen Artikel ausgewählt, kommt auch schon so eine nette Flash-Werbeunterbrechung, die sich über den ganzen Webbrowser legt. Das nervt einfach und ich werde das Gefühl nicht los, dass alles nur noch Hip-Hop ist. Glänzen und blinken muss es, egal wie gut oder schlecht der Hintergrund ist. Ach, vielleicht…, ja wirklich vielleicht würde ich sogar Geld im Monat bezahlen, wenn ich eine Spielenewsseite ohne den ganzen Rotz finden würde. Übersichtlich, ohne Werbung und eine gute Handvoll engangierte Leute im Hintergrund. Aber das ist Zukunftsmusik und diese Platte will ich hier noch nicht auflegen. Es gibt zum Glück noch Alternativen (gamefront, joystiq…) da draussen die mich gut informieren ohne das ich mich beim bloßen Aufruf der Seite gequält fühle.
Anders als bei den Newsseiten gibt es fast ausschließlich nur eine Anlaufstelle, wenn es um Trailer geht: Gametrailers. Da gehts mir noch gut: Aufrufen, auswählen, gucken, Maul halten und schließen. Wenn dann in einem Video tatsächlich für 10 Sek. eine Werbeeinblendung erscheint, empfinde ich das um ein vielfaches angenehmer als diese Drecksflashteilchen der Newswebseiten. Gut, was könnte sich an Gametrailers verschlechtert bzw. verbessert haben in den letzten Jahren? Ich denke so wie es z.Zt. ist, passt das doch ganz gut. Ein Video bleibt nun mal ein Video. Hmm, wirklich? Was ist eigentl. mit Rawiioli? Die drehen immer noch Videos von sich selbst und zocken gemeinsam vor der Kamera. Das ist wirklich eine schöne Sache, aber lange nicht mehr so gut wie zu ihren Anfangszeiten. Ganz ehrlich: Ich schau mir kein Video mehr von denen an. Mich langweilt das einfach nur. Immer wieder dieses “AWESOME” – ach komm, spiel einfach das Spiel und sag ein paar Sätze dazu, geht mir da zu oft durch den Kopf. Das unnötige Gelaber kann ich dabei nicht mehr hören.
Kommen wir zu den Blogs, meines eingeschlossen: Da hat jemand Pause gedrückt und ein paar davon haben sich nicht erholt. Die wo sich davon nicht erholt haben, brauche ich nicht aufzählen, da diese schon zu oft genannt wurden. Für alle Anderen gilt: Same procedure as every year. Die Bloggerszene hat sich kein bisschen verändert. Das Medium Blog stagniert. Der eine wird jetzt denken, “Ja ist doch gut so”, der Nächste, “Was für ein dummes Geschwätz” und der Letzte, “Boah, was soll sich da auch groß ändern?”. Mir gehts hier auch “nur” um die Gameblogs und nicht um andere. Ich sehe Tag für Tag neue Artikel in diversen Blogs, die über diverse Spiele ihre Eindrücke kundtun. Das ist sicherlich eine feine Sache und ich bin auch froh das es so etwas gibt, aber mein Interesse an den ganzen Blogs schwindet immer mehr. Richtig nervt mich, dass ich ein Dutzend Mal den gleichen Kram lese. “Uuhhh, Mario is back in his new adventure”. “Yeah, Mario ist wieder da. I freu mich auf den Titel” . “Mario beginnt ein neues Abenteuer und ich bin dabei” . Ist ja schön und gut, dass Mario wieder da ist, aber mal ganz ehrlich: Wen interessiert das eigentlich, ob 5 von 10 Bloggern das gut finden, sich den Teil zulegen oder ihr Wohnzimmer mit Mushrooms verzieren? Wobei letzteres doch wieder was besonderes wäre ;) .
Fakt ist, auch hier habe ich sehr ausgedünnt. Von 20 Blogs sind vielleicht 8 übrig geblieben, die ich immer noch gerne lese, wenn auch nicht mehr so intensiv. Ich selbst schreibe auch nicht mehr so viel. Ich bin eh nicht der große Schreiber, was auch den Namensursrpung dieses Blogs prägt, aber warum soll ich Stunden (übertrieben gesprochen) in einen Artikel stecken, den ein paar Leute lesen werden und noch ein geringerer Teil diesen kommentiert, also das wichtige Feedback gibt, wenn ich in der gleichen Zeit mein Hobby ausüben kann? Die Faszination BLOG hat in meinen Augen ausgesorgt. Blogs sind alltäglich geworden und stellen nichts besonderes mehr da. Unerfahrene Leute, wie auch ich, schreiben über irgendwelchen Kram. In diesem Fall über Videospiele. Aber interessiert das auch ein Schwanz?
Irgendwie erscheint mir die ganze Videospiellandschaft immer mehr wie diverse Radiosender. Es wird immer das Gleiche gespielt, Tag für Tag, obwohl die Auswahl riesig ist. Was ist die Lösung? Radio aus, gezielt das anhören was einem wirklich gefällt und nicht den Einheitsbrei. Alle spielen den letzten Überflieger Titel, weil alle das Spiel so toll finden und davon angefixt sind – na und? Wenn das Spiel keine Seele hat, dann zukünftig ohne mich und wenn es noch so toll zu sein scheint.
Desweiteren habe ich diese Killerspiel Debatte sowas von satt. Von mir aus verbietet die Teile, aber geht mir nicht jede Woche mit dieser Dreckdiskussion auf den Sack. Jugendschutz? Klar! Bevormundung? Ihr habt sie nicht mehr alle. Aber macht ruhig, dann geb ich halt für die wenigen interessanten Spiele kein Geld aus, aber besitze sie trotzdem. Einmal Arschloch sein, bevor man zu einem gemacht wird.
Neue Ideen braucht das Land! Ist z.B. ein GamersGlobal der Höhepunkt des Ideenreichtums? Leser die zu Schreiber werden? Der Ansatz und die Idee ist sicherlich nicht verkehrt, aber wenn ich jetzt Wochen nach der Beta Phase auf GamersGlobal hinüberblicke, frage ich mich was da noch besonderes übrig geblieben ist!? Etwas provakativ ausgedrückt: Eine stinknormale Newsseite mit Reviews. Wie viele andere Websites da draußen auch.
Wo bleibt der wirkliche Turbo? Facebook hat es vorgemacht, was im Web in Hinblick auf ein soziales Netzwerk möglich ist. Last.fm verbindet Musikliebhaber. Doch wo bleibt das ÜBER Portal für Gamer? Ein Netzwerk das zu jeder Zeit abrufbar ist und voller Informationen steckt. Ein offenes Netzwerk das alle Hardware vereint. Ein Netzwerk das zu jeder Zeit Auskunft gibt, welcher Spieler, unabhängig von der Plattform, welchen Titel gerade zockt. Gespickt mit allen möglichen Zusatzinformationen, wie z.B. in welchem Level er sich gerade befindet. Kombiniert wird das Ganze mit einer Art Twitter, in dem der Spieler Kommentare abliefern kann. Vorstellbare Kommentare gingen in die Richtung wie bockschwer der letzte Endgegner war oder warum man schon seit 3 Stunden einen bestimmten Schatz sucht und diesen nicht findet.
Videospiele hängen dem sozialen Netzwerk Triumph Zug des aktuellen (2.0?) Internets etwas hinterher. Es wird immer noch teilweise dezentral in heterogenen Systemen gespielt und meist manuell im Internet die Gedanken dazu abgeladen. Das ist etwas zur Zeit, wo ich einfach sagen muss: Das “drumherum” der Videospiele ist nicht zeitgemäß.
Gibt es überhaupt da draußen im Videospielebereich einen Minimalismus? Eine Webseite zum Beispiel, welche einfach nur auf einfache Art und Weise die neuesten Screenshots und Trailer präsentiert. Vielleicht in Blogform, vielleicht aber auch auf einer ganz normalen Website. Ganz ohne Gelaber. Ohne lange Texte. Einfach so wie es ist präsentiert. Vielleicht liegt hier der Schlüssel zum Erfolg, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass es all den Casual Gamern da draußen so um detaillierte News geht. Möglicherweise gibt es auch schon so eine Website. Ich kenne sie nicht.
Ein anderes Konzept, welches ich im deutschsprachigen Raum vermisse, sind Hintergrundinfos und Interviews. “Besuch bei Publisher XYZ, Interview mit Entwickler ABC”. Eine Website die sich nur mit solchen Dingen beschäftigt.
Und wenn ich gerade schon “on-fire” bin, wo bitte ist der Comedy Anteil bei Videospielen? Es gibt ein paar lustige Vertreter da draußen, aber gibt es wirklich Videospiel Comedy? Ist so etwas überhaupt umsetzbar?
Ich bin auf alle Fälle sehr gespannt wie das die nächsten Jahre weitergeht, aber ganz ehrlich, ich bin zur Zeit angepisst. Meinen 360iger Controller habe ich schon ne ganze Weile nicht mehr angefasst. Könnte auch die oft diskutierte “Phase” sein, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass mein Interesse einen Schwung erhält, wenn mein Hobby die nächsten Jahre weiterhin so gegen die Wand gefahren wird. Den ganzen wiederkehrenden Rotz da draußen könnt ihr euch auch ohne mich reinziehen. Genau so wie ihr auf mich als Leser verzichten könnt. Irgendwie, irgendwo, irgendwann wird es jemanden bestimmt ähnlich gehen wie mir und ich hoffe derjenige findet eine Lösung für dieses Elend.
Quelle: flickr.com/photos/a_mason

Falls es dich tröstet: ich bin und bleibe auch weiterhin einer deiner treusten Leser. :)
Zu deiner Situation: mir geht es ähnlich. Es gibt nur noch wenige neue Spiele, die mich wirklich umhauen. Schlimmer finde ich zur Zeit allerdings die traurige Tatsache, dass Nintendo seine Game Boy-Linie sterben lässt, heißt: es kommen keine neuen Spiele mehr und auch die älteren, die man immer mal haben wollte, aber dessen Kauf man immer auf später verschoben hat, gibt es nicht mehr. Die ganzen Händler auf eBay und amazon Marketplace freuen sich, weil ich derzeit alles nach GBA-Klassikern abgrase.
Zurück zum Thema: wenn man jahre- oder jahrzehntelang gezockt hat, stellen sich unweigerlich irgendwann Ermüdungserscheinungen ein, weil man alles irgendwie schon mal gesehen hat. Trotzdem finde ich immer noch, dass die Wii etwas frischen Wind bringt. Sportspiele haben mich früher nie interessiert, aber mit Tiger Woods 09 auf der Wii wird das Videospiel-Golfen eine ganz neue Erfahrung (meine Freundin und ich haben gestern zwei Stunden auf 18 Löchern zugebracht). Und Virtua Tennis 2009 mit M+ verspricht eine ähnliche Erfahrung zu werden. Pro Evo 2009 soll ebenfalls sehr gut sein.
Auf das Super-Gamer-Portal warte ich auch noch. Sag mir Bescheid, wenn du es gefunden hast, ich komm dann mit!
Da kann ich nur empfehlen selber mal in die Tasten zu hauen. Such dir ne nette Programmiersprache und ein passendes Framework und gestalte dein eigenes Spiel.
Ziele erstmal nicht so hoch stecken und wenn man keine lust mehr auf das eine hat, einfach was neues anfangen.
Meinen Spieltrieb hat das extrem wieder angekurbelt. Man sieht alles mal aus ner anderen Perspektive und das selbstgemachte macht wieder Lust was anderes zu spielen.
Bla, bla, bla…Oh man, diese “Es ist alles so scheiße und ich habe keine Lust mehr am Spielen”-Blogeinträge nerven mittlerweile genauso wie “Ich bin jetzt hier weg”-Einträge in irgendwelchen Foren…
Dann hör halt auf mit Zocken und Bloglesen und verschone deine Umwelt mit solchem theatralischem Mist.
@blumentopferde: Danke ;)
@Ivor: Danke für den Tipp, aber ein Spiel selbst entwickeln? Ich glaube da fehlt mir definitiv die Zeit ;) .
@Ranor: Alles scheiße? Hab ich nicht geschrieben. Ich bin hier weg (o.ä.)? Sicherlich nicht. Und warum sollte ich meine Umwelt von sogenanntem theatralischem Mist verschonen? Ich bin z.Zt. dieser Meinung und die ist halt nicht unbedingt positiv. Warum also nicht darüber schreiben?
Außerdem hab ich in keinem Atemzug in dem Artikel erwähnt, dass ich aufhöre zu Zocken oder das ich keine Blogs mehr lese…
Was die Spiele selbst angeht, kann ich dir nicht zustimmen; mir begegnen immer wieder alte oder neue Spiele mit interessanten Konzepten, die ich noch nicht kannte – Man muß nur schon recht gründlich danach suchen.
Beim Schreiben denke ich allerdings auch gelegentlich darüber nach, was man nach 5 Jahren noch neu, anders, besser machen könnte. Eine Pause zu machen, kommt einem da schnell mal in den Sinn. Die bessere Lösung wäre jedoch, inhaltlich mehr Experimente zu wagen, auch auf die Gefahr, daß es in die Hose geht.
Blogs überhaupt erst für etwas anderes, als alltäglich zu halten, scheint mir aber ein Fehler zu sein. Ich bin damit zufrieden, wenn sich, anstatt der halben Welt, nur 500 oder 1000 Leute dafür interessieren, was ich zu sagen habe – Und das auf meine Art, mit längeren Texten, die man eventuell auch zwei Mal lesen muß, um sie zu verstehen.
Nur, wenn irgendwelche Proleten Kommentare abgeben, die einfach nur unverschämt sind, kann einem der Spaß schon einmal vergehen!
Geb ich dir vollkommen recht. Wie gesagt, man wählt gezielter aus und spielt weniger, weil man den ganzen Mainstream-Bullshit satt hat. Vllt. kommt das nicht richtig rüber in meinem Text oder ich hab mich falsch ausgedrückt: Ich spiele definitiv noch weiter, auch mit Freude, aber eben nicht den Käse der letzten Jahre. Ich habe mich halt zu oft blenden lassen von all den Trailern, die mir aufzeigen wollten, was doch so alles neues und tolles an dem Spiel sein soll. Aber unter dem Strich war es nix neues und nix tolles.
Ich bin auch jetzt schon gespannt wie das neue Final Fantasy wird. Da weiß ich jetzt: Erstmal abwarten, egal was die alle so berichten.
Gut, was sollte schon groß bei einem Blog schief gehen, welchen ne gewisse Anzahl an Stammleser hat. Die werden sich für das Experiment interessieren. Also falsch machen kann man da nix.
Die Schweinerei bei Final Fantasy ist ja, daß man sich immer denkt: “Ich würde ja gern einmal einen Teil der Serie auf einer Next-Gen-Konsole spielen!” und dann wahrscheinlich feststellt, daß sich seit dem NES kaum etwas getan hat, abgesehen von der Graphik. ;)
Wobei der berühmte 7. Teil immer noch Story mäßig und spieltechnisch alles überboten hat was ich in der Reihe je so gesehen habe. Ich hab noch ganz leicht in Erinnerung, dass auch der 6. Teil ganz gut war.
Herjeh, da wird man beim Lesen ja ganz depressiv. ;-)
Warum zum 10. Mal den gleichen Rotz spielen?
Teil 6 muss zurück zu den Wurzeln oder die sehen keinen einzigen Cent mehr von mir.
@Fabu: ;)
@Spielkind: ?
Findest du die beiden geposteten Sätze beißen sich? Dann wurde ich falsch verstanden. Wenn Teil 6 eben so ist wie Teil 5 und sich so langweilig spielt, dann wäre das zum 10x der gleiche Rotz…
Jaja, lach’ nur. Deinetwegen musste ich meine heutige Antidepressiva-Dosis verdoppeln. ;-P
Zock lieber, anstatt dich hier rumzutreiben ;)
Ne, zocken ist nicht so mein Ding. ;-)
Hrhr, der war echt gut^^ :D
Naja, aber mal im Ernst… Ich habe keinen Fernseher, dementsprechend auch keine Konsole. Und mein Notebook hat eine rotzige Grafikkarte.
Ich bin also quasi der unqualifizierteste Gamingblogger der Welt. Harhar!Hmm, jetzt hast du aber gleich deinen Blog in nen Shooter verwandelt und gleich alles verbal niedergeballert!! ;-)
Einerseits hast du hier leichte Adorno-Tendenzen (mir stellenweise zu pessimistisch, einfach alles NUR kritisieren), anderseits sind deine Hauptanliegen natürlich berechtigt. Vor allem der Facebook-Vergleich gefällt mir sehr gut. Wir bräuchten echt sowas!! GamersGlobal, vom Ansatz her spitze, stösst mich ehrlich gesagt vom Layout einfach ab, so dumm sich das anhört. (ach ja, leg dir übrigens Firefox und NoScript zu, dann hast du keine Popups und Werbung mehr und deine verhassten Werbungsseiten sind richtig sexy wenig bekleidet!!!!!)
Ansonsten zur Entwicklung der Videospieleindustrie: Diese nähert sich produktionstechnisch immer mehr der Filmindustrie an – Spiele werden teurer und das wirtschaftliche Risiko grösser. Resultat ist wie bei Filmen: Form vor Inhalt & Repetition vor Innovation. Ist kacke, können wir aber nichts dagegen machen, ausser das zu kritisieren (wie du) und unsere Kompetenzen zu verbessern.
Weiter so, bin froh, dass du mal wieder was geschrieben hast!
Eddie
Danke Eddie.
Klar, kritisieren geht immer leichter als etwas für gut zu befinden, aber so fühl ich mich eben bzw. das ist meine Meinung zur Zeit. Mir fehlt auch so ein wenig ein vernünftige Seite wo ich schön gediegen über mein Hobby etwas nachlesen kann. Anscheinend gibt es was minimalistisches nicht, da noch niemand von euch darauf eingegangen ist!?
Genau so, wie ihr ja auch erkannt habt, gibt es kein soziales Netzwerk das auch annähernd alles verbindet. Klar, schwierig umzusetzen, da heterogene Spiellandschaft, aber ich denke nicht unmöglich. Da vermisse ich einfach was.
Glaubt ihr ein Blog, welches 1-2x am Tag einen Artikel verfasst mit den aktuellen Screenshots und Videos des Tages würde Erfolg haben? Ganz minimalistisches eben und ohne Zeitdruck. Die Zielgruppe wären Leute die einfach nur auf nem aktuellen Stand sein wollen ohne das Gelaber und BLING-BLING der Bestandsseiten.
Ich für meinen Teil bin sehr zufrieden mit der News-Section von gamestar. Für Trailer verwende ich wie du gametrailers. Screenshots seh ich mir eigentlich nicht gezielt an, da nehm ich lieber ein Gameplay-Video. (Und die Tests gibts für mich dann von 4players.)
Obs funktionieren könnte – denke schon, denn auch ich fände es interessant, eine etwas kleinere Community zu haben als beispielsweise auf gamestar, wo es kein Schwein interessiert, was die User meinen, weils einfach viel zu viele sind.
Ein Blog über Videospielkultur, etwas das auf Meinungsmache abziehlt und auf diese Weise die gesellschaftliche Akzeptanz von Videospielen fördert, fände ich jedenfalls noch interessanter. Nur da muss man sich eher zusammenschliessen, damits was regelmässiges UND gescheites bei herauskommt.
Mal wirklich angenommen man würde ein Blog starten, dass nur Screenshots und Trailer online stellt. Ohne großen Text, keine Community, nicht mal Kommentare. Einfach nur Infos. Oder noch mit ner kleinen Erweiterung, auch mit Newstext. Das wäre dann aber das höchste der Gefühle. Nur keine Reviews.
Ich glaube, das konsequente Veröffentlichen “seelenloser” Infos ist ziemlich unbefriedigend für den Betreiber. Jedenfalls auf Dauer.
Gut, könntest recht haben. Was du mit superlevel machst find ich auch interessant. Guck immer gern vorbei. Ist für dich ja definitiv nicht seelenlos.
Die Frage ist auch, was befriedigt. Es könnte ja auch befriedigend sein, wenn die Besucherzahlen stimmen. Also nicht das mich einer falsch versteht, dass ich nicht das Ziel von gamequickie, aber bei so einem Blog könnte da ein etwas Wahrheit drin stecken.
Was mich dabei mehr beschäftig, ist die Sicht des Besuchers. Ich finde immer noch einer der Besten Newsseiten ist gamefront.de . Einfach, übersichtlich und noch die klassische Banner Werbung (wenn’s sein muss). Das befriedigt mich (aus Sicht des Besuchers).
Eigentlich gibt es ja schon ein social network für Gamer, nennt sich GamePN. Das Problem zu dem Zeitpunkt, als ich ausgetreten bin, war nur, dass es von Kiddies überschwemmt wurde. Das macht nicht wirklich Spaß. Aber eine Alternative ist mir bisher noch nicht untergekommen.
Ich sehs im Groben genauso wie du – mit der Ausnahme, dass ich nicht glaube, dass GG sich im Endeffekt anders lesen wird als jede andere Nicht-Professielle Spieleseite. Im Grunde (und ich hoffe, ich habe das Konzept richtig verstanden) ist es doch auch nichts anderes, bis auf die Tatsache, dass “richtige” Redis den ein oder anderen Artikel notfalls glattbügeln können.
Ich weiß nicht, ich finde professionell-redaktionelle Arbeit in Ordnung, und ich mag unprofessionelle, wie diverse Blogs oder kleine Webseiten. Aber dieser Mischmasch, der eigentlich nichts Halbes und nichts Ganzes ist, wirkt für mich ein wenig wie reine Verzweiflung. Ich sage: Es wird sich inhaltlich von nichts zu den unzähligen, existierenden Seiten ändern. Ich hoffe natürlich, dass ich mich irre. Aber trotzdem: Danke für die Info (auch im speziellen GG-Artikel nebenan), von der Seite hätte ich sonst absolut nichts mitbekommen.
“Warum eigentlich?”
Ich glaube das hat nur zum Teil mit den hier beschriebenen Gründen zu tun. Zum anderen Teil bin ich mir sicher dass es Einstellungssache ist.
Ich selbst spiele auch seit Ewigkeiten, aber ich finde immer noch genügend Spiele die mich fesseln, man muss sich aber auch darauf einlassen können.
Natürlich gibt es viele schlechte Filme, Spiele, Blogs, Webseiten, aber das war doch schon immer so. :) Prototype z.B. war für mich auch eine Enttäuschung, obwohl es gar nicht so schlecht ist. Nur langfristig nicht so motivierend (das war den Entwicklern wohl bewusst, sonst hätten sie nicht noch so viele Mini-Herausforderungen eingebaut).
Insbesondere in den letzten Jahren habe ich viele Highlights im Spielebereich erlebt. o.O
Ansonsten finde ich den Beitrag sehr “aggressiv” geschrieben, und als Erstbesucher finde ich die Wortwahl auch nicht wirklich sympathisch.. ja gut, die meisten Publisher sehen dann also keinen Cent mehr von dir, die meisten können dich alle mal und es soll dir bloss ja keiner auf den Sack gehen… najaaa ;)
Ja, zugegeben, der Beitrag ist agressiv. Aber so ist halt nun meine Meinung und ich hab auch keine Lust ein Blatt vor den Mund zu nehmen ;) . Außerdem finde ich es ganz ok, wenn ich tatsächlich Erstbesucher abschrecken sollte. Kann ich mit leben.