The mind is like a parachute. It doesn’t work if its not open.

Neue Konzepte braucht das Land. Gerade bei einem immer stärkeren Auflagenrückgang bei den früher so heiß geliebten Print-Spielemagazinen, würde mit hoher Wahrscheinlichkeit ein neues Heft auf dem Markt zu keinem Erfolg führen. Die Gamer da draußen interessiert es immer weniger gedrucktes Papier in der Hand zu halten und die typische Ausrede “ich lese das nur noch auf der Toilette”, zählt schon lange nicht mehr.

Haben aber die Gamer das Interesse an ihrem Hobby verloren? Nicht im geringsten! Das Bezugs-Medium ist ein anderes geworden. Die Informationen werden dem Internet entnommen. Aktuell, in Bild und Ton und vor allem kostenlos. Da gegen stemmt sich das Printmedium mit seiner professionalität. Gerade Testberichte aus dem Internet können nicht mit denen aus dem Printbereich mithalten. Es gibt natürlich Ausnahmen, aber die sind nicht die Regel.

Doch was kann man dafür tun, diese professionalität ins Internet zu übertragen? Welches Konzept ist die richtige Wahl? Jörg Langer hatte vor einiger Zeit eine Idee: Was passiert wenn man vollwertige redaktionelle Inhalte mit User Content kombiniert? Diese Idee wurde zu einem Konzept und dieses Konzept wurde umgesetzt. User verfassen News und Artikel, sind Teil des Ganzen und werden unterstützt und verbessert durch eine professionelle Mannschaft im Hintergrund. Ob die Idee aufgeht und breite Zustimmung findet, wird sich ab kommenden Freitag zeigen, wenn GamersGlobal vollständig den Vorhang öffnet.

Ich durfte Teil der Beta Phase sein und einige, wenn auch wenige, Ideen beisteuern. Ich glaube das hier ein schöner und positiver Ansatz gefunden wurde um 2 Welten zu vereinen. GamersGlobal wird seinen Weg machen, auch wenn es auf mich als aktives Mitglied verzichten muss. News zu verfassen und Artikel zu schreiben passt einfach nicht in mein Zeitfenster. Dafür bin ich zu stark an der Materie selbst, den Spielen, interessiert. Wie im letzten Blogeintrag erwähnt, muss ich erst einmal etwas auf- bzw. nachholen.

Mir ist es auch wichtig hier mit offenen Karten zu spielen und zu erwähnen, dass dieser Eintrag nicht als pure Werbung durchgehen soll, sondern das ich gerne auf GamersGlobal verweise.
Ich wünsche Jörg Langer und dem Team rund um GamersGlobal alles Gute und hoffe das sich der Erfolg bald einstellen wird.

Bildquelle: gamersglobal.de
category: games
tags: ,

Dead Rising, Dead Space, Drakensang, Fallout 3, Gothic 3, Resident Evil Umbrella Chronicles und Super Mario Galaxy sind nur einige Spiele einer langen Liste von nie zu Ende gespielten Titeln. Warum kaufe ich mir eigentlich immer aktuelle Spiele, wenn ich genau weiß das ich noch einen Stapel “alter” Games habe? Ich kaufe mir ja auch nicht einen Kasten Bier, trink die Flaschen nur bis zur Hälfte leer und lege mir den nächsten Kasten zu. Das ist nicht nur unlogisch sondern auch verdammt dämlich und kostspielig. In anderen Lebenslagen würde ich mich wohl darüber aufregen, jeden Euro noch einmal umdrehen und immer mit dem Gedanken spielen, ob ich mir diesen nicht sparen könnte. Aber bei diesen Videospielen blättere ich nur so die Scheine hin, weil ich ja auf dem aktuellsten Stand sein möchte.

Dabei Frage ich mich in letzter Zeit vermehrt: Muss das eigentlich so sein? Vielleicht reicht es ja auch nur jedes fünfte aktuelle Spiel zu kaufen. Vor allem habe ich überhaupt nicht die Zeit für die ganzen Titel und eigentlich auch nicht das Geld. Das liebe Geld ist bestimmt in andere Dinge besser investiert, als in Spiele die nicht durchgespielt werden.

Weiterhin kommt hinzu, dass mir so langsam auch ein wenig das Interesse an neuen Titeln fehlt. Es ist unter dem Strich doch immer wieder das Gleiche mit einer etwas besseren Grafik als zuvor. Fortsetzungen soweit das Auge reicht. Was ich mir wünsche sind Spiele die Geschichten erzählen, eine ordentliche Story vorweisen können die mir auch noch Monate, wenn nicht sogar Jahre nach dem Durchspielen im Gedächtnis hängen bleiben. Sollte die Story dann doch nicht meinen Erwartungen entsprechen, bleibt zumindest noch die Atmosphäre. Passt die, passt auch das Spiel zu mir. Doch auch hier viel zu oft: Fehlanzeige.

Genau aus diesen Gründen werde ich zukünftig mit angezogener Handbremse die Videospielwelt begutachten. Es erscheint ein neuer Teil von Serie XYZ? Soll er doch: Ohne mich. Entwickler 123 wirft Ende des Jahres das beste Action Spiel mit der größten Open World und der tollsten Grafik auf den Markt? Soll er doch: Ohne mich. Universum of Warcraft erscheint und zieht Millionen von Spieler in seinen Bann? Von mir aus: Ohne mich.

Ich ziehe mich erstmal zurück in meine eigene, antike Spielewelt. Weg vom Schuss. Ich denke es wird nicht einfach, gerade wenn die ganze Blogschau über die aktuelle Technik berichtet, aber ich bleibe hart und faste. Und ich bin mir sicher: Am Ende werde ich glücklich darüber sein.

Bildquelle: flickr.com/photos/t0m0/48613840/