I find your lack of faith disturbing
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EA-Play, ein von Electronic Arts gesponsertes Blog, schloss zum 31. Juli seine Pforten. Auf der einen Seite zum Leid der Leser und auf der anderen Seite zum Leid der Blogger, welche die Leserschaft nicht nur mit “only-EA” Artikeln versorgt haben und offensichtlich mit großem Enthusiasmus die Sache angegangen sind. Die letzten Worte zu EA-Play von Julia, Christian und Marcus, gibt es jetzt exklusiv im gamequickie Interview:

gamequickie: War EA-Play euer erster Blogger Einsatz oder entstand diese Kooperation aufgrund eurer “Erfahrung” in der Bloggerszene? Wenn ihr schon länger bloggt, wo seid ihr überall aktiv?

Julia: Erfahrung sei dank, vorneweg Spreeblick. Ich startete mit den popnutten – später kamen eine Menge weiterer Blogs hinzu, zu Hochzeiten galt es sieben simultan zu füttern. Momentan bin ich unter blog.yo.lk zu finden: das ist das Corporate Blog meines kleinen Startups.

Christian: EA-Play war die letzte von insgesamt 4 Baustellen, die ich mir persönlich aufgemacht habe. Angefangen habe ich mit meinem eigenen Blog endoflevelboss.de, wo ich seit 2006 auch fast ausschließlich über Spiele und all das viele bunte Drumherum schreibe, das mit unser aller Lieblingshobby so zusammenhängt und wo ich nach wie vor die meiste Energie hineinstecke. Kurze Zeit später bin ich dann zu GameParents.de gestoßen, einer Seite für Jugendmedienschutz und Tipps für Eltern, wie sie am besten mit dem Medium umgehen könnten. Angefangen hab ich da vor allem mit Artikeln über alles, was irgendwie mit Jugendschutz zu tun hatte, mittlerweile kümmere ich mich vor allem um den optischen Auftritt und die Gestaltung von Flyern etc. Wir freuen uns übrigens über jeden, der in irgendeiner Form Lust hat, sich an unserer Seite oder unserer Arbeit beteiligen möchte. Nachdem wir das Projekt in der Zwischenzeit zu einem gemeinnützigen Verein ausgebaut haben, mußte dann noch ein neues Spielfeld her. Also hab ich mich gerne noch dem erweiterten Kreis um die Spieler 1-4 angeschlossen und bin bei Polyneux (www.polyneux.de) eingestiegen. Als Julia im März (glaube ich) beschlossen hat, EA-Play zu verlassen, wurde ich von Spreeblick gefragt, ob ich nicht Lust hätte, an ihre Stelle zu treten. Was gar nicht so einfach war, weil sie sehr große Fußstapfen hinterlassen und großartige Arbeit geleistet hat. Sonderlich lange war ich leider nicht dabei und es ist schade, dass es das Experiment Corporate Blog nun ein Ende gefunden hat. Andererseits bin ich aber ehrlich gesagt auch ein wenig froh, dass ich jetzt wieder ein wenig mehr Freiraum für meine anderen Projekte habe. Da ich beruflich normalerweise auch sehr stark eingespannt bin, wurde mir das am Ende doch alles ein wenig zuviel. So ein Blog kann ja doch auch recht viel Arbeit sein. Von vieren ganz zu schweigen. Deshalb versuche ich momentan, alles mal wieder ein bißchen ruhiger angehen zu lassen.

Marcus: Ich kam über ein anderes Engagement bei Spreeblick zu dem Job bei EA-Play. Wir saßen rum, spielten Wii, ich wurde gefragt und sagte zu. Spielen, darüber schreiben, und damit auch noch Geld verdienen…

g: EA-Play trug ja nicht umsonst den Namen “EA” im Blogtitel. Hattet ihr irgendwelche Vorgaben die ihr erfüllen musstet (z.B. Artikelanzahl, Gewinnspiele, EA relevante Artikel)? Gab es außerdem Interessenskonflikte, so dass ihr euch bei bestimmten Themen einfach zurück gehalten habt?

J: Eine Frequenz galt es zu erfüllen, natürlich. Davon ab ging EA sehr mutig mit uns um: Wir hatten fast jede Freiheit, Artikel hatte jeder selbst zu verantworten. Dass auf dem eigenen privaten Blog eine andere Tonalität gepflegt wird, ist doch selbstverständlich.

C: Hmm, wie tief darf ich jetzt aus dem Nähkästchen plaudern? ;-) Wie Julia schon gesagt hat, gab es eine gewisse Quote zu erfüllen, um den “Artikel”-Fluss auch rege am laufen zu halten. Das durften in der Regel ziemlich kurze Sachen sein, wie Linktipps oder die Empfehlung von Minispielen, Browsergames oder sonstigem Kram. Was das angeht, waren wir völlig frei in der Gestaltung. Alles war erlaubt. Auf längere Artikel haben wir uns in der Regel eine Woche im Voraus festgelegt, um uns untereinander abzustimmen und Doppelungen zu vermeiden. Da hatte dann EA auch ein wenig mitzureden, so dass auch schonmal ein Thema “abgeschossen” werden konnte. In der Regel aber nur, wenn es allzu Spielefremd war. Hoch anrechnen muss ich EA übrigens, dass wir in Bezug auf die Berichterstattung zu Spielen und News fremder Publisher überhaupt keine Einschränkungen auferlegt bekommen haben. Das hat man wahrscheinlich gerade bei Erscheinen von GTA IV ziemlich deutlich gemerkt. Überhaupt hielt sich die Berichterstattung zu EA-eigenen Games ja sehr in Grenzen. Ich glaube kaum, dass sowas in der Form bei irgendeinem anderen Publisher auch nur annähernd möglich gewesen wäre.

M: Naja, ganz so war es nicht. Zumindest nicht immer. Vor allem zu Beginn gab es einige Reibereien, weil erstmal unterschiedliche Erfahrungen, Wünsche und Erwartungen aufeinandertrafen. Und es gab schon ein paar Artikel, die zwar geschrieben aber nicht veröffentlicht wurden.
Was mir in dem Zusammenhang aber wichtig ist: Es gab zu keinem Zeitpunkt irgendeine Art Endabnahme oder so. Jeder hat so und das geschrieben, wie und was er verantworten wollte.

g: Wie funktionierte EA-Play von der technischen Sicht? Wurde EA-Play mit Hilfe einer Bloggersoftware (WordPress o.ä.) mit einem angepassten Design erstellt oder wurde das Blog von Grund auf neu “programmiert”? Wer von euch war für die technische Umsetzung und Pflege zuständig oder wurde dies komplett von EA gesteuert?

J: Ein aufgebohrtes WordPress schnurrte im Hintergrund. Die Pflege lief über EA.

C: Ich war überrascht, wie alt die WordPress-Version war, die da lief ;-) Dafür gab’s ein paar nette Plugins, die die Seite sehr schön von anderen Standard-Wordpress-Blogs abgehoben haben (endoflevelboss.de eingeschlossen) und die man so wahrscheinlich nirgends findet. Hier zahlt es sich aus, dass man als Publisher ein wenig mehr Geld zur Verfügung hat und die Website-Pflege komplett in kompetente Hände legen kann. Otto-Normal-Blogger kratzt sich ja auch schonmal bei kleineren technischen Problemen gerne mal am Kopf, wenn irgendwas nicht ganz rund läuft. Da ist es schön, wenn man sich um sowas überhaupt nicht mehr kümmern muss.

M: Uhm… man merkt, dass Christian nur den Endspurt miterlebt hat. ;) Bei aller Liebe zu den Jungs hinter den Kulissen war es doch manchmal etwas mühsam, den langen Dienstweg einhalten zu müssen. Wir hatten lauter Autoren mit eigenem Blog und meist auch Webdesign/Programmier-Erfahrung, sodass es einer reinen Technik-Abteilung eigentlich nicht bedurft hätte. Wobei man hinterher natürlich immer schlauer ist, und von uns wohl auch niemand die Verantworrtung hätte übernehmen wollen: “Oh, alles weg. Hm.”
Die Seite lief, wenn ich richtig informiert bin, übrigens über EA-eigene Server. In-house.

g: EA-Play bot die Möglichkeit sich aktiv am Blog zu beteiligen. Würdet ihr dies als das herausragende Merkmal sehen, oder doch eher die Playcasts?

C: Generell sehe ich die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen aufgrund der Kommentar-Funktion gegeben und auch als das herausstechendste Merkmal von Blogs an. Nicht umsonst werden auch etablierte Spieleseiten mittlerweile immer stärker in Richtung solcher Community-Features umgestrickt, siehe etwa Gamestar.de. Im Grunde gibt es doch kaum noch Unterschiede zwischen Blogs und althergebrachten Newsportalen. Hinzu kam bei EA-Play die Möglichkeit, auch selbst Artikel zu verfassen und hochzuladen. Das ist im Blogalltag tatsächlich relativ einzigartig, wurde aber von den Lesern meiner Meinung nach nur mangelhaft angenommen. Da scheinen Angebote wie eben Gamestar.de, bei denen jeder Leser sich einen eigenen, integrierten Blog anlegen kann, deutlich besser zu laufen. Keine Ahnung, warum das so ist.

M: Ich empfand als herausragendes Merkmal die unterschiedliche Herangehensweise der einzelnen Autoren, inklusive Playcast-Team. Wir waren nicht fünf oder sechs Leute, die alle identische Meinungen und Stile hatten, sodass man sie nur anhand der Namen auseinanderhalten konnte. Vielleicht war das rückblickend ein Mangel, keine Ahnung.

g: Apropos Playcasts: Was macht eigentlich Patricia jetzt?

C: Da müßtest Du Patricia fragen ;-)

g: Der Stil von EA-Play war stets kurze und prägnante Artikel. Vermisst ihr euer Einbringen oder seid ihr froh darüber, wieder etwas mehr Luft zu haben?

J: Schwarz weiß? War gestern. Ich vermisse EA Play durchaus ab und an, vor allem die Recherche nach ausgefallenen Game-Art-Geschichten und Ludologisches hat enormen Spaß gebracht. Mein Ausscheiden vor dem offiziellen Ende hatte andere Gründe: ich wollte mich voll und ganz auf die Selbstständigkeit konzentrieren.

C: Einerseits bin ich traurig, auch weil ich bei EA Play Sachen machen konnte, die ich anderswo so nicht veröffentlichen konnte (weil ich mir bei endoflevelboss.de etwa selbst Mindestlängen für Artikel auferlegt habe). Andererseits bin ich, wie bereits gesagt, auch ein bißchen froh, dass die zusätzliche Arbeit, die ich mit der Seite hatte, nun entfällt.

M: Vermissen ist das falsche Wort. Es war relativ klar, dass die Seite nicht allzu erfolgreich lief, vor allem im Hinblick auf Trackbacks o.ä., also Aufnahme in die “Gaming Community”. Ich glaube, wir hätten auch Nacktaufnahmen von Jade Raymond bringen können, und keiner hätte uns verlinkt (nein, ich habe keine). Je länger es lief, desto frustrierender wurde es, und entsprechend gibt es da nicht viel zu vermissen. Es ist eher ein nostalgisches Rückblicken.
Die Arbeit vermisse ich dagegen sehr, vor allem das Schreiben, zu dem ich im Augenblick nicht komme, weil ich nicht dazu kommen muss. Die Zeit, die ich in EA-Play gesteckt habe, verbringe ich momentan mit meinem Sohn und Mittagsschlaf. Viel Mittagsschlaf.

g: Jetzt im Nachhinein: Habt ihr das Gefühl die richtige Entscheidung getroffen zu haben, also Artikel für EA-Play zu verfassen und würdet ihr das Gleiche wieder tun?

J: Ay und aber sicher ;-)

C: Nur, wenn ich sonst nichts mehr zu tun hätte. Dann aber gerne wieder.

M: Ich würde jederzeit wieder für EA arbeiten, mir wäre “Erfolglosigkeit” egal, aber ich würde nicht noch einmal EA-Play machen. Auch nicht Ubi-Play oder Sony-Play.

g: Hand aufs Herz: Was war der Grund für die Schließung von EA Play? Gab es Differenzen unter euch, hat sich Electronic Arts dann doch etwas anderes darunter vorgestellt, stimmten die Besucherzahlen nicht oder sind Blogs jetzt wieder out?

C: Blogs sind toll, ich liebe Blogs. Wenn ich das jetzt mal so sagen darf: Ich habe nicht die geringste Ahnung, was genau jetzt eigentlich der wirklich ausschlaggebende Grund war, den Laden dicht zu machen. Das müßte wiederum EA beantworten. Wer sich aber mal die Mühe macht zu schauen, wie denn so die generelle Leser-Beteiligung und das Feedback in den Kommentaren war, könnte sich vielleicht eventuell was zusammenreimen. Nix genaues weiß ich aber nicht.

M: Grund waren jedenfalls nicht irgendwelche Differenzen zwischen uns. Die hätten zu allem möglichen geführt, aber sicher nicht zur Schließung des Blogs.

g: Wie geht es jetzt weiter mit EA Play? Geht die Seite demnächst vom Netz oder plant EA einen Relaunch unter einem anderen Konzept?

C: Vermutungen, Vermutungen, Vermutungen. Eine wirklich passende Antwort darauf kann nur EA geben… aber: welchen Sinn sollte es machen, eine Seite, die keinerlei neuen Content mehr erhält, noch sonderlich lange online zu halten? Würde mal behaupten, dass EA Play es in Kürze dem seligen Working Title gleichtut.

M: Immerhin ist geplant, einen Großteil der Artikel auf Spreeblick weiterzuhosten. Vielleicht bekommen einige Beträge dann ja nachträglich die Aufmerksamkeit, die sie verdienen.

g: Viel wichtiger: Wie geht es mit euch weiter? Welche Projekte sind am Start und mit was befasst ihr euch?

J: mite.yo.lk einseinself!!!! Unser kleines Web-Startup, to-be-grown.

C: Games, Games und nochmal Games. Endoflevelboss läuft weiter wie gehabt, von Polyneux wird man mit Sicherheit noch sehr viel Großes hören und für GameParents steht bald die erste Eltern-LAN an, bei der wir versuchen wollen, in Zusammenarbeit mit mehreren Schulen, Eltern das Hobby Computerspiele zu erklären, näherzubringen und sie auch mal selbst Hand anlegen zu lassen, damit sie eine Ahnung davon bekommen, wie dieses Medium funtkioniert. Und damit sie in der Folge auch kompetenter im Umgang mit Spielen sind und ihre Kinder jugendschutztechnisch besser zu betreuen und zu begleiten wissen.

M: Ich werde die Tage zum zweiten Mal Vater, das langt mir fürs erste. Nebenher bastle ich an diversen Interface- und Spiel-Konzepten und sammle Themen für zukünftige Artikel.

g: Vorletzte Frage: Was war euer erstes Spiel das ihr geliebt habt und welches liebt ihr zur Zeit?

C: Puh, das erste zu benennen ist relativ schwierig. Ist ja schon so lange her. Im Zweifelsfall würde ich aber immer sagen: Turrican. Na klar, was auch sonst? Einfach ein moderner Klassiker und der alleinige Grund, weshalb ich mir eine Wii anschaffen würde ;-) Aktuell liebe ich Edna bricht aus, weil es einfach ein schön gemachtes Adventure mit jeder Menge Liebe zum Detail ist.

M: Mein erstes Spiel, das ich bis zum Umfallen gespielt habe, war eine Arcade-Konsole in einem Pornokino in der Rüsselsheimer Innenstadt. Da ich mir keine Namen merken kann… man musste mit einem Farbroller Kästchen umranden. Oder so. Ich war 9, glaube ich, und ich habe unendlich viele 10-Pfennig-Stücke investiert. Auch in Space Invaders, aber der Farbroller war damals besser.
Momentan spiele ich zum zweiten Mal Mass Effect und warte auf Too Human, womit ich mir die Zeit bis Fallout 3 vertreiben werde.

g: Nach allem was ihr durchgemacht habt, wie ist eure Meinung zu Electronic Arts? Cooler Laden oder typischer Konzern?

C: Einerseits bin ich ja immer gerne mit dabei, wenn es darum geht, den Mainstream-Markt, als dessen Speerspitze EA ja oftmals gesehen wird, zu kritisieren. Andererseits bewundere ich sie aber für das, was sie sich mit EA Play getraut haben. Ich denke, allein dieses Experiment hat bereits gezeigt, dass hinter dem großen Namen entgegen aller vermeintlicher Erwartungen Leute stehen, die durchaus einiges an Herzblut in ihren Job stecken.

M: Ich habe mir durch die Arbeit an EA-Play keinerlei Meinung zum Gesamtgebilde Electronic Arts bilden können. Dafür waren wir viel zu eigenständig.

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Gamequickie sagt vielen Dank für das Interview und wünscht Julia, Christian und Marcus alles Gute für die Zukunft und viel Erfolg bei allen bisherigen und anstehenden Projekten.
Und natürlich eine extra Portion Glück an Marcus für das anstehende zweite Kind.

Bildquelle: ea-play.de
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Ich war Tim. Ich war auf der Suche nach der Prinzessin. Ich habe jedes Rätsel gelöst. Am Ende war es einfach nur wunderschön. Ich bin glücklich.

Wenn ich doch nur die Zeit zurückdrehen könnte.

Danke Braid.

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Ich habe schon viele Abenteuer überstanden. Seit den späten 80iger Jahren durchquere ich die Level, um am Ende gegen den Boss anzutreten. Kaum ist dieser gebändigt, muss ich zum Nächsten eilen, da der böse Doktor keine Gnade kennt. Wie ich dabei vorgehe bleibt stets mir überlassen. Die richtige Taktik ist ausschlaggebend, wenn ich dem Endgegner gegenüber stehe. Über die Jahre konnte ich einen sehr hohen Bekanntheitsgrad erreichen, aber in Japan kennen mich alle unter einem anderen Namen.

Also, wer bin ich?

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Hallo,

ich bin eine von vielen Xbox 360 Modellen. Leider habe ich im Dezember 2005 die Veröffentlichung verschlafen und bin jetzt erst bei meinem neuen Besitzer eingetroffen. Da ich keine Ahnung habe, was ich so alles in den letzten 2,5 Jahren verpasst habe, suche ich Fanboys die mir wirklich weiterhelfen können. Mich macht alles an, was man auf mir abspielen kann. Ich mache außerdem keine Unterscheidung zwischen off- und online. Also liebe Fanboys: Wenn ihr auf mich steht und mich glücklich machen wollt, dann seid so nett und hinterlässt eure Nachricht in den Kommentaren. Da stehe ich total drauf.

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Meine Festplatte hat in den letzten Jahren schon einige Titel gesehen, aber so etwas wie American McGee’s Grimm war sicherlich noch nicht dabei. Das Spiel ist etwas seltsam. Zumindest auf den ersten Blick.

Grimm ist mir schon mit der Ankündigung vor ein paar Monaten sauer aufgestossen. Warum? American McGee steckt dahinter. Kann sich noch jemand an Bad Day L.A. erinnern? Furchtbares Spiel. Die Idee war gut, aber die Umsetzung und letztendlich das Gameplay schrecklich.
Längere Zeit habe ich überhaupt nichts mehr von Grimm gehört, bis mich plötzlich diese News wieder auf das Spiel aufmerksam gemacht hat:

GameTap is taking a most unusual approach with its first weekly episodic game series. Each episode of American McGee’s Grimm – individual “fractured fairytales” from the designer of American McGee’s Alice – will debut as a free download and remain free for a 24-hour period.

Man darf also alle Grimm Episoden innerhalb eines bestimmten Zeitfensters kostenlos herunterladen und spielen. Diese nette Geste lasse ich mir natürlich nicht entgehen, egal ob da ein American McGee drin steckt oder nicht.

A Boy Learns What Fear Is
Die erste Episode handelt von einem Jungen der von seinem Vater wissen möchte, was Angst eigentlich bedeutet (in Bezug auf das Original: Märchen von einem, der auszog das Fürchten zu lernen). Und wie das in einem Märchen so ist, schickt ihn der Vater in die große weite Welt hinaus, da er seinem Sohn das nicht erklären kann. Auf seinem Weg kann niemand dem Jungen helfen, bis Grimm ins Spiel kommt. Er erzählt die Geschichte natürlich etwas anders. Böse um genau zu sein.

Das Spiel bzw. die Episode ist relativ simpel aufgebaut: Man steuert Grimm durch die schöne Märchenwelt und verwüstet alles was einem in den Weg kommt. Eine saftige Wiese hört auf zu wachsen, Blumen verwelken und lachende Kinder werden zu mordlustigen Teufelchen. Dabei gilt es immer einen Balken (Dark-O-Meter) am oberen Bildschirmrand, der die verschiedenen Ekelfaktoren angibt, nach vorne zu treiben. Erst wenn man einen bestimmten Ekelgrad erreicht hat, darf man mit Hilfe eines Buttstomps die nächste Ebene betreten. Wirklich fordernd spielt sich das Ganze nicht. Man läuft mit Grimm einfach das Level ab, springt ab und zu an der richtigen Stelle und versucht sich grundsätzlich zu beeilen, da eine Handvoll Figuren die Märchenwelt wieder “reinigen”. Das Spiel bleibt, wie schon erwähnt, auf einer simplen Ebene.

Doch das Gameplay ist nicht das ausschlaggebene Merkmal von Grimm. Das was fetzt ist die Handschrift von McGee. Ein abgedrehter Grafikstil gepaart mit einer ordentlichen Portion Humor. Die Kombination machts und an jeder Ecke gibt es etwas zu schmunzeln. Da muss selbst ich, als McGee Gegner, meinen Hut ziehen. Alles vergessen mein Freund!

Ich könnte jetzt hier noch erzählen, dass es sich eventuell so ähnlich wie Katamari spielt, aber da fehlt mir die spielerische Erfahrung. Deshalb lautet meine Empfehlung: Den Grimm runterladen und selbst Hand anlegen.

LET’S MOOVE!

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(die 1. Episode läuft bei gametap unter Free Games; ab 14.08. gibt es die Episode 3 – The Fisherman and His Wife für 24 Stunden kostenlos)

Bildquelle: gametap.com

Du bist Mr. Highscore, auch wenn alle behaupten das du nicht singen kannst.

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You’re Mr. Highscore, even if all say you can’t sing.

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Ich weiß überhaupt nicht wo ich anfangen soll. Ich bin immer noch voll und ganz in Gotham City. 152 Minuten Vollgas. 152 Minuten die volle Batman Power. Dabei gibt es gar nicht mal so viel zu erzählen.

Der Film begeistert, obwohl die Story eigentlich flach gehalten ist. Gut gegen Böse. Batman gegen Joker. Das The Dark Knight so ein verdammt guter Film geworden ist, liegt wohl hauptsächlich an Heath Ledger. Er spielt diesen Joker mit einer Hingabe, die alle anderen Rollen im Film übertrumpft. Eine geniale Darbietung, die ich ihm so nicht zugetraut hätte. Das der Ritter aus Leidenschaft irgendwann einmal seine Kollegen so dermaßen an die Wand spielt: Unglaublich. Um so erbärmlicher, dass er nicht mehr unter uns weilt. Was hätte uns dieser Ledger die nächsten Jahre noch Spaß gemacht? Das dreckige Lachen, die Schmatzer während er spricht, die Gesichtszüge und nicht zuletzt die Körperhaltung machen diesen Joker zur besten verfilmten Comicfigur die ich je erleben durfte.

Der düstere Look des ersten Nolan Batman’s wurde beibehalten und noch verfeinert. Man merkt förmlich das in Gotham die Luft brennt. Zu keiner Zeit wirkt der Film langweilig, da immer zum richtigen Zeitpunkt die Action die Oberhand gewinnt.
Ich könnte mich jetzt noch Stundenlang über die Action, die anderen Charaktere oder über die famosen Fahrzeuge auslassen, aber der Crazy Clown rückt bei jedem Gedankengang immer wieder in den Vordergrund. Der Joker ist ein Genuss. Jeder, der ebenfalls 2,5 Stunden sehr gut unterhalten werden möchte, muss sich auf dieses Abenteuer einlassen.

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English
To be honest, I do not know where to start. I’m still captured in Gotham City. 152 minutes full power. 152 minutes full of batman power. But there is nothing spectacular to tell, indeed.
Although the story is kind of flat the movie inspires. The goodies against the baddies. Batman against Joker. Heath Ledger may be the main reason The Dark Knight has become a damn good movie. Heath Ledger playing the Joker with a sort of devotion that makes every other character in the movie seem pale. An ingenius presentation I did not expect of him. Incredible: No one could imagine that Heath would outact his colleagues in such a way. Too bad that he has left us so early under tragic circumstances. Never mind the fun he could have brought to us in the next few years. The dirty laughter, the smacking, the facial features and last but not least the posture made the Joker the best picturised comic character I’ve ever seen.
They retained and refined the dreary look of the first Nolan Batman. You can feel that the air is burning in Gotham. Since action scenes always get the upper hand just the right time the movie does not seem boring at any time. I could hold forth about action, other characters or the spectacular vehicles, but the Crazy Clown will come to the fore everytime. The Joker is a regalement. Recommendation to everybody that wants to be entertained for 2,5 hours: get involved with “The Dark Knight”

Bildquelle: thedarkknight.warnerbros.com
category: games
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Bleib locker, auch wenn du schon 1.000 Tode bei gerade mal dem dritten Endgegner, The Chainsaw Guy, in Splatterhouse gestorben bist.

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Stay cool, even if you died a 1.000 times or more, when fighting against the third endboss, The Chainsaw Guy, in Splatterhouse.

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Es ist schon eine ganze Weile her, als ich das letzte Mal ein Rollenspiel auf dem PC ohne irgendwelche Probleme gleich zu Beginn spielen konnte. Meistens lief es eher darauf hinaus, dass ich mehr in Foren unterwegs war, um nach Lösungen für auftretende Fehler zu suchen. Hatte ich diese Hürde hinter mich gebracht, war ich mit der Grafikengine unzufrieden. Ich musste immer etwas tunen, damit diese hässlichen Ruckler ein Ende nehmen. Tauchte ich dann in das Spielgeschehen ein, war auch schon der nächste Ärger vorprogrammiert: Quest-Bugs. Das Ergebnis nach mehr oder weniger vergeudeten Stunden war immer das Gleiche: Hoffentlich erscheint bald ein Patch der mich nicht mehr um den Verstand bringt.

Doch ich habe nicht dazu gelernt. Seit gestern in den Händlerregalen: Drakensang. Die diesjährige “Rollenspielhoffnung” aus Deutschland, basierend auf dem schwarzen Auge Regelwerk. Natürlich konnte ich nicht widerstehen. So wenig wie bei Age of Conan.
Während der Installation durchforstete ich vorsichtshalber schon einmal das offizielle Forum, um nach Hinweisen mir wohl bevorstehender Probleme Ausschau zu halten. “Erstaunlich ruhig”, ging mir gerade durch den Kopf, als die Installation auch schon beendet war.

Aventurien ich komme!
Spielstart. Weder der Kopierschutz (zum Einsatz kommt SecuROM), sonst noch irgendein Fehler ärgerte mich.
Grafikeinstellungen. Erst mal großzügig alles auf Hoch gesetzt und dabei gewundert, dass es nicht die Möglichkeit gibt, weitere Detaileinstellungen vorzunehmen (z.B. Anti-Aliasing).
Neues Spiel. Der eigene Charakter ist schnell erstellt und die ersten Spielstunden vergehen wie im Flug. Keine Fehlermeldungen, keine Ruckler, keine Quest-Bugs und vor allem keinerlei Abstürze.

Ich bin wirklich positiv überrascht und möchte hiermit meinen Respekt an Radon Labs aussprechen, die es tatsächlich geschafft haben, Drakensang am ersten Tag ohne Probleme auf den Markt zu werfen. Vielen Dank dafür.

Das Einzige was mich wirklich noch beschäftigt, ist die Tatsache, dass dies der Normfall ist der leider zu einer Ausnahme geworden ist. Schade.

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English
I can hardly remember a time I could start playing a RPG on my PC without having any problems. Mostly I had to spend a lot of time in searching the answer to upcoming problems somewhere in the internet. If I finally managed to solve the problems I was unsatisfied with the graphic engine and tried somehow to avoid the judding. Entering the game world I saw me soon confronted with the next trouble: Quest-Bugs. All my efforts after one or more wasted hours resulted in one thought: Hopefully there will soon be a patch on the market that prevents me from loosing my mind!

Anyway it seems like I am a fool. For sale since yesterday: Drakensang.
The game is based on the rules of the black eye and considered to be the most promising game out of the German role game genre. As you may imagine I could not resist as I could not resist to buy Age of Conan.
While installing the game I was looking around the official bulletin board searching for possible upcoming problems. I was just thinking “astonishing untroubled” as the installation was already done.

Aventurien, I’m on my way!
Start of the Game: Neither the copy protection (SecuROM is used in this case) nor another malfunction is irritating me.
Graphic preferences: Liberally set to high missing a possibility for further detailed adjustments (e.g. Anti-Aliasing).
New Game: I managed to create my new character real quick, the first hours of playing spun away.
No problem alert, no judding, no Quest-Bugs and over all no abnormal end.

I have to admit that I am positively impressed. A big thank you to Radon Labs for releasing Drakensang that worked right away from the start without causing any problems.

The only thing that still bothers me is the fact that what should be the normal case seems to be the exception. What a bummer!

Bildquelle: golem.de

Was macht denn eigentlich der Herr Shyamalan?
Sixth Sense ist ein klasse Film. Unbreakable hat mir auch sehr gut gefallen. Signs ist einen Tick schlechter, aber durchaus noch zwischen gut und befriedigend. Dann kam The Village. Der Story Twist hat mir außerordentlich zugesagt, aber das darauffolgende Ende ist ein schlechter Witz. Die Waldszene mit der blinden Dame, ach, reden wir nicht darüber. Es folgte das Mädchen aus dem Wasser. Was war das denn bitte? Am Ende des Films habe ich nur gedacht: “Das Mädel wäre wohl besser im Wasser geblieben”.

So langsam war ich der gleichen Meinung wie die ganzen Schreiber im Internet, die von einem immer schlechter werdenden Shyamalan berichten. Doch da, ein neuer Film: The Happening. Trailer angeschaut, für gut befunden und rein ins Lichtspielhaus.
Lieber Herr Shyamalan, ich weiß nicht einmal was Sie mir da eigentlich gezeigt haben. Ich gehe schwer davon aus, dass es auch der letzte Film gewesen ist, welchen ich mir von Ihnen angeschaut habe. Eigentlich bin ich auch selbst daran Schuld, habe ich doch die ganzen Warnungen nicht beachtet.
Beim Verlassen des Kinos erging es mir wie dem jungen Mann auf dem Bild: Am Boden zerstört.

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English
What does Mr. Shyamalan actually do?
Sixth Sense is a very good movie. I loved Unbreakable. Signs is a little bit worse, but absolutely between good and satisfying. Then came The Village. I love the story twist, but the end must be a bad joke. The forest scene with the blind lady, oh, we don’t talk about it. Next was the Lady in The Water. Oh, come on, what was this? At the end I only thought “Better the lady had never left the water”.

I began to agree with all the writers in the internet telling that Shyamalan seems getting more worse with every new movie. But suprise, a new movie: The Happening. After watching the trailer I decided to give it another chance and went to cinema.
Dear Mr. Shyamalan, I am not quite sure what you intended to show me. I am sorry to say that you passed your chance for having me as a potential viewer. I think the only person to blame for this is me since I was not aware of all the warnings.
When leaving the cinema I felt like the you man on the picture: devasteted

Bildquelle: thehappeningmovie.com